Mitgliederversammlung des Freundeskreises Emsland

Alter und Sucht ist ein zentrales Thema

Alter und Sucht soll auch in den kommenden Jahren in der Gruppenarbeit des Freundeskreises Emsland. Darauf hat in der Mitgliederversammlung Vorsitzender Hanfried Steffens hingewiesen. Durch die über 35jährige Erfahrung in der Suchtkrankenhilfe sieht sich der Freundeskreis Emsland gerüstet hier Hilfe anzubieten.

Zu Beginn der Veranstaltung richtete der Vorsitzende die Grüße von Pastor Krüger, ev. luth. Gustav Adolf Kirche, aus und bedankte sich bei der Gemeinde, dass sie den Gemeindesaal zur Verfügung gestellt habe. Insgesamt, so Steffens, sei es ein Jahr mit vielen markanten Veranstaltungen gewesen Als vollen Erfolg bezeichnete er den Neujahrsempfang in der Kantine des Kreishauses. Die zahlreiche Gäste hätten sich dabei positiv über die Arbeit des Freundeskreises geäußert. Mit einem Infostand beteiligte sich der Freundeskreis an den Gesundheitstagen in Lingen und die Twister Gruppe beteiligte sich am örtlichen Gemeindefest. Gisela und Josef Knuck gestalteten die Projektwochen einzelner Schulen mit. Als sehr gut bezeichnete der Vorsitzende die Zusammenarbeit mit der Kontakt- und Beratungsstelle (KoBS). Intensiviert werden sollten die Kontakte zur Diakonie. Bei den Selbsthilfetreffen vertrat Georg Tranel den Freundeskreis und Josef Knuck besuchte regelmäßig die Fachklinik Holte-Lastrup, um dort über die Arbeit des Vereins zu informieren. ZU den weiteren Aktivitäten gehörten die Gruppensprecherseminare, 2 LEB Seminare sowie die Teilnahme an der Delegiertenversammlung in Wunstorf sowie am Regionaltreffen in Goslar. Der traditionelle Familienausflug führte im vergangenen Jahr in das niederländische Giethorn. Nach umfangreichen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten erscheint nun auch das Freundeskreishaus an der Industriestraße wieder in einem freundlicheren Bild. Der Vorsitzende dankte allen, die sich an den Arbeiten beteiligt haben.

Das Thema „Alter und Sucht – Sucht im Alter“ soll auch in den nächsten Jahres ein zentrales Schwerpunkthema der Arbeit des Freundeskreises sein. Der problematische Alkoholkonsum  im Alter ist nach Aussage von Steffens jahrelang unterschätz und stiefmütterlich behandelt worden. Mit der steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung werde diese Problematik aber immer aktueller und gewinne an Bedeutung. Dieser Tatsache wolle der Freundeskreis Emsland in den kommenden Jahren vor allem in der Gruppenarbeit Rechnung tragen. Die Gründe für Alkoholabhängigkeit im Alter bezeichnete der Vorsitzende als sehr vielfältig. Einsamkeit, Langeweile aber auch Krankheiten gehörten sicherlich dazu. Mit zunehmenden Alter reagiere aber auch der Körper sensibler auf Alkohol, der dann auch langsamer abgebaut werde. Zusammenarbeiten will der Freundeskreis in diesem Bereich mit anderen Einrichtungen.

Auch das Thema Finanzen spielte auf der Mitgliederversammlung eine Rolle. Die erhöhten Abgaben an den Bundes- und Landesverband machten nach Angeben von Kassenwart Josef Knuck eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, die seit 10 Jahren unverändert sind, notwendig. Nach kurzer Diskussion stimmte die Versammlung die vom Vorstand vorgeschlagene Beitragserhöhung von jährlich 10 € pro Mitglied zu.

Geehrt wurden auch in diesem Jahr Mitglieder, die seit langen Jahren dem Alkohol entsagen. Dies sind seit 25 Jahren Heidi und Friedhelm Brosowski, seit 20 Jahren Wilhelm Ficker und Heinz Jesgarzewski, seit 15 Jahren Paul Delage und seit 10 Jahren Herbert Gösse. Hanfried Steffens überreicht ihnen Urkunden und Blumen.

Bericht und Foto Heinz-Gerd Stahl

 

 

Das Foto zeigt die Jubilare zusammen mit Hanfried Steffens (l. ) und Josef Knuck (r.).

Neujahrsempfang 2012 des Freundeskreises Emsland

Die Freundeskreise leisten einen wichtigen Beitrag in der Unterstützung von suchtkranken Menschen. Das war der einmütige Tenor bei den Grußworten anlässlich des Neujahrsempfanges, zu dem der Freundeskreis Emsland in das Kreishaus in Meppen eingeladen hatte.

Geschäftsführer Alfred Hinrichs konnte zahlreiche Vertreter aus Politik, Kirchen und sozialen Einrichtungen wie Diakonie und Caritas begrüßen. Sein Dank galt dem Landkreis Emsland, der die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte, dem Organisatorenteam sowie allen, die die Arbeit des Freundeskreises unterstützt haben. Verstärkt Aufmerksamkeit schenken will der Freundeskreis dem Thema „Sucht im Alter“ und Angebote an die entsprechenden Einrichtungen unterbreiten.

Die Grüße des Landkreises Emsland übermittelte, auch im Namen von Landrat Reinhard Winter, Ursula Mersmann. Man schätze die Arbeit des Freundeskreises betonte sie. „Wir sind froh, dass es sie gibt.“ Der Neujahrsempfang biete auch eine gute Gelegenheit zum Meinungsaustausch.

Als immer größer werdendes Problem bezeichnete MdL Karin Stief-Kreihe die Sucht im Alter, das in der Öffentlichkeit nicht erörtert und leider zu oft bagatellisiert werde. Sie zeigte sich erfreut, dass sich der Freundeskreis Emsland diesem Personenkreis verstärkt annehmen wolle. Sucht im Alter habe häufig auch mit Einsamkeit zu tun.

Die Freundeskreise leisteten einen wichtigen Beitrag in der Unterstützung von suchtkranken Menschen betonte die Leiterin der Fachambulanz Suchtprävention und Rehabilitation des Caritasverbandes Emsland, Marion Feldmann. Dieses Engagement verdiene großen Respekt. Es gebe ein gutes Miteinander der verschiedenen Einrichtungen. Im Mittelpunkt stehe dabei die optimale Unterstützung für den Ratsuchenden.

Die immer größer werdende Individualisierung sprach Rüdiger Laack von der Diakonie an. „Die Leute bleiben in ihrem Kämmerlein.“ Dennoch könne man stolz sein, im Emsland noch viele Menschen zu erreichen. Laack verwies auch auf den Trend, dass immer mehr Menschen auch in andere Suchtbereiche abgleiten.

Dank für ihr ehrenamtliches Engagement sprach auch Meppens stellvertretender Bürgermeister Gerd Gels den Mitgliedern des Freundeskreises aus. Sie seien untereinander tragende Säulen, bei dem jeder seine Schwerpunkte kenne. Als wichtig bezeichnete Gels auch die Hilfe für junge Menschen,  die abhängig geworden seien.

„Dank für euer Wirken“ sprach auch Diakon Anton Reinert dem Freundeskreis aus. „Sie setzen damit ein ganz dickes Ausrufungszeichen.“ Dank sprach auch Pastor Krüger von der evangelischen Gemeinde aus.

Bericht : Heinz-Gerd Stahl 

 

Das Foto zeigt die Gäste zusammen mit
den Vorstandsmitgliedern des Freundeskreises,
 Josef Knuck (6. v. l.) und Alfred Hinrichs (8. v. l.)

 

Regionalleitertagung vom 28.-30.10. 2011 in Goslar

Der Regionalleiter Josef Knuck und sein Vertreter Alfred Hinrichs nahmen an der Reginalleitertagung der insgesamt 8 Regionen des Landesverbandes Niedersachsen in Goslar teil.

Das Treffen findet jährlich am letzten Wochenende im Oktober statt. Auf der Tagesordnung standen aktuelle Themen aus dem Landesverband wobei der Schwerpunkt auf die Positionierung der Freundeskreise lag. Gemeinsam wurde über das Leitbild des Freundeskreises diskutiert und anschließend verabschiedet. Das Leitbild ist auf der Internetseite des Bundesverbandes zu finden. Grundsatz in der Freundeskreisarbeit ist der Mensch, der in unsere Gruppen kommt und unsere Hilfe sucht. Dieser Mensch steht im Vordergrund. Ihm bringen wir unsere unbedingte Wertschöpfung entgegen und gemeinsam arbeiten wir an der Hilfe zur Selbsthilfe, so Rolf Schmidt unser Bundesvorsitzender in der Broschüre "Sucht und Familie".

Entsprechende Tagesseminare werden vom Landesverband in den Regionen im nächsten Jahr angeboten.

Darum ist es erforderlich, sich immer wieder auf den Weg zu machen, wie es auch auf den beiden Bildern der vorgenannten Teilnehmer zu sehen ist.

Ein Bericht von Josef Knuck

 

 

Landestreffen der Freundeskreise am 21.August 2010 in Meppen


„Wesentliche Säule unseres Gesundheitssystems“

Auf dem „Kossehof“ in Meppen fand das diesjährige Landestreffen der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe statt. Ausrichter war der Freundeskreis Emsland e.V.

 

Neben den rund 160 Teilnehmern hieß Regionalvetreter Josef Knuck auch zahlreiche Gäste willkommen.

Die Veranstaltung begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, dem Pastor Krüger von der Gustav Adolf Gemeinde sowie Diakon Anton Reinert von der Propsteigemeinde vorstanden. In seiner Predigt machte Diakon Reinert deutlich, wenn man sich unter den Schutz Gottes stelle, gehe es darum, in der Welt etwas zu ändern. Dies gelte auch für den Suchtbereich. Wichtig sei, etwas ganz fest verändern zu wollen Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von Michael Potthast. Die Kollekte am Ende des Gottesdienstes ist für die Flutopfer in Pakistan bestimmt. 

 

 

 

Auf die Veränderungen seit Gründung des Landesverbandes vor 30 Jahren und der Gründung des Freundeskreises Emsland vor 35 Jahren verwies die Landesvorsitzende Elisabeth Steger. Gleich geblieben seien aber „die Beständigkeit, mit der wir unsere Freundeskreise und Gruppen besuchen können.“ Hier gebe es Menschen, die Verständnis zeigten für andere, die gerade schwere Zeiten durchmachten und ihnen Hilfestellung gäben.

Die Freundeskreise hätten sich seit ihrer Gründung immer fortentwickelt hob der Geschäftsführer des Freundeskreis Emsland, Alfred Hinrich, der auch die Grüße des erkrankten Vorsitzenden Hanfried Steffens übermittelte. hervor. Bedenklich sei jedoch, dass häufig junge Leute fehlten. „Es fehlt eine Generation an Nachwuchs.“ Wenn heute durch Qualitätsmanagement versucht werde, die Leistungen zu verbessern sei dies durchaus sinnvoll, Dies müsse aber in erster Linie unter dem Aspekt dem Klienten die bestmögliche Hilfeleistung zu ermöglichen geschehen, mahnte Hinrichs an. „Der Mensch ist Mittelpunkt sozialarbeiterischen Tätigkeit“ Dies müsse sowohl für professionelle Hilfseinrichtung wie auch für die Selbsthilfegruppen immer im Blickpunkt stehen.

Für 35jährige Abstinenz bedankten sich Josef Knuck und Alfred Hinrich bei Werner Rickermann von der Praxis für Alkoholgefährdete, Twist und überreichten ihm eine Urkunde sowie Blumen.

Auf die verschiedenen Wege in die Sucht und aus der Sucht verwies Dr. Markus Weiß vom St. Vinzenz Hospital Haselünne. Auch gebe es nicht den Alkoholkranken sondern viele Menschen mit Alkoholproblemen.

Die Grüße und Glückwünsche der Stadt Meppen übermittelte Karin Stief-Kreihe. Sie ging auf den steigenden Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen ein, der trotz verstärkter Prävention und Öffentlichkeitsarbeit immer mehr zunehme. Ein gesamtgesellschaftliches Problem seien außerdem die verschieden Formen der Sucht. So sei die Arbeit der Selbsthilfegruppen weiterhin dringend notwendig

Als „wesentliche Säule in unserem Gesundheitssystem“ unseres Gesundheitssystems bezeichnete Henni Krabbe, Sozialdezernentin des Landkreis Emsland, die Selbsthilfegruppen. Das große Netz der Selbsthilfegruppen im Emsland im Bereich der Suchtkrankenhilfe sei einerseits erfreulich, es zeige aber auch, dass die Suchtproblematik allgegenwärtig sei.

Dank sprach auch der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes im ev. – luth. Kirchenkreis,

Rüdiger Laack den Freundeskreisen aus. Hier werde den Menschen Hilfe zur Freiheit angeboten. Dies sei praktizierte Nächstenliebe. Respekt und Anerkennung zollte auch Werner Henseleit von der AOK dem Freundeskreis. „Sie alle sind Experten ihrer Erkrankung“.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen nutzten viele Teilnehmer aus den verschiedenen Freundeskreisen die Möglichkeit, einander kennen zu lernen aber auch um Erfahrungen in der praktischen Arbeit mit Betroffenen und deren Angehörigen auszutauschen.

Der Nachmittag gehörte dem Chorgesang. Zunächst präsentierte sich der Männergesangverein „Rheingold“ Haselünne unter der Leitung von  Ludwig Kronabel mit Volksliedern und nach der gemeinsamen Kaffetafel der Gospelchor Moving Spirit“ unter der Leitung von Maren Pante mit modernen Arrangements. Beide Chöre erhielten viel Beifall für ihre gekonnten Darbietungen.

 

Foto und Bericht Heinz-Gerd Stahl 

Mitgliederversammlung 2010 des Freundeskreises Emsland e. V.

„Es fehlt die Nachfolgegeneration.“

Der relativ hohe Altersdurchschnitt in den einzelnen Gruppen war eines der Themen, mit denen sich der Freundeskreis Emsland in der Suchtkrankenhilfe e. V. auf seiner Mitgliederversammlung in der Schützenhalle Vormeppen beschäftigte.

„Es fehlt die Nachfolgegeneration“ machte Geschäftsführer Alfred Hinrichs deutlich. Dem Problem begegnen will der Freundeskreis Emsland mit verstärkter Öffentlichkeitsarbeit aber auch mit Informationsveranstaltungen in Schulen und Vereinen. Auch die einzelnen Gruppen sollen nach neuen Möglichkeiten suchen, wie man neue Wege gehen und neue Ideen entwickeln kann. Hilfreich könne dabei sein, verstärkt Informationen über die Gruppenarbeit ins Internet zu stellen. Diese finden nach Aussage des Geschäftsführers großen Anklang.

Das gerade junge Menschen immer häufiger Alkohol- oder andere Drogenprobleme haben machte ein kurzer Dokumentarfilm über die Arbeit in einem Kinderkrankenhaus in Hannover deutlich. Dort wurden an einem Abend bis 23 Uhr allein fünf Minderjährige im Alter von 12 bis 15 Jahren mit Alkoholvergiftungen eingeliefert. Die bei ihnen gemessenen Alkoholpegel lagen zwischen 1,2 und 2,2 Promille. Nach Aussage eines dort tätigen Suchttherapeuten wurden manche Minderjährige schon mehrfach wegen Alkoholvergiftung oder auch andere Drogenprobleme eingeliefert. Immer mehr jüngere Menschen nähmen Alkohol zu sich.

Nachdem der Freundeskreis Emsland mehrere Jahre einen Mitgliederrückgang hinnehmen musste, stieg die Mitgliederzahl im vergangen Jahr leicht an. Ein herzliches Dankeschön richtete Hinrichs an diejenigen Mitglieder, die ständig, auch an den Wochenenden ihre Freizeit opfern, um sich für alkoholkranke Menschen und deren Angehörigen einzusetzen und ihnen Wege in eine zufriedene Abstinenz zu zeigen. Die Arbeit werde auch in Zukunft nicht einfacher und die Mitglieder immer wieder herausfordern. „Dazu brauchen wir Mut und Kraft“ machte der Geschäftsführer deutlich.

Als gut wurde die Zusammenarbeit mit der Kontakt- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen (KoBS) sowie mit dem Landesverband bezeichnet. Das Landestreffen 2010 findet am 21. August auf dem Kossehof in Meppen statt.  Außerdem kann der Freundeskreis Emsland in diesem Jahr auf sein 35jähriges Bestehen zurückblicken.

Auch in diesem Jahr wurden wieder zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Abstinenz geehrt. Seit 35 Jahren lebt der Ehrenvorsitzende Heinz Schwering abstinent. Georg Tranel entsagt dem Alkohol seit 30, Josef Knuck und Johannes Radomski tun dies seit 25 Jahren. Die weiteren Jubilare sind Ida Eilers und Hubert Schröder (jeweils 20 Jahre), Bernhard Linnemann (15 Jahre), Hanjo Kretschmer und Franz Josef Kersten (jeweils 10 Jahre)sowie Uschi Els und Hans Haneklaus (jeweils 5 Jahre).Vorsitzender Hanfried Steffens gratuliert ihnen zu ihrer langjährigen Abstinenz und überreichte ihnen Blumen.

Keine Einwände gab es gegen den von Josef Knuck vorgetragenen Kassenbericht. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde dem gesamten Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Große Einmütigkeit gab es auch bei den Wahlen zu Teilen des Vorstandes. Alle Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Meppener Gruppe bildet den Festausschuss.

Vorsitzender Hanfried Steffens dankte zum Schluss der Veranstaltung allen, die den Freundeskreis Emsland im vergangenen Jahr unterstützt haben.

Das Foto zeigt die Jubilare zusammen mit den Vorstandsmitgliedern.

Foto und Bericht Heinz-Gerd Stahl 

Familienausflug 2009

Der Familienausflug führte die Mitglieder der Freundeskreisgruppen diesmal nach Ostfriesland.

Mit dem Bus ging es vom Emsland aus nach Ditzum. Ein verträumtes Fischerdorf an der Ems. Unter der sachkundigen Führung des Ehrenmitgliedes des Landesverbandes Jonny Duin wurde der Ort besichtig und anschließend ordentlich -wie es sich in Ditzum gehört-, Fisch gegessen.

Mit dem Fahrgastschiff „Hafenmusik„ ging die Reise über die Ems und die Leda weiter bis nach Leer. An Bord wurden die Mitglieder mit Kaffee und Kuchen und allerlei „Döntjes“ von dem Kapitän versorgt. In Leer konnten die zahlreichen Schiffe im Hafen die anlässlich des Hafenfestes angereist waren noch bewundert werden.Danach ging es wieder mit dem Bus ins Emsland zurück.

Alle waren sich einig, dass bei dem herrlichen Wetter es eine gelungene Veranstaltung war. Der Dank gilt der Lingener und Twister Gruppe, die für die Organisation verantwortlich waren.

Mitgliederversammlung März 2009

Freundeskreis Emsland will neue Wege gehen

Über Erweiterung des Programms nachdenken.

Neue Wege gehen will der Freundeskreis Emsland in der Suchtkrankenhilfe. Das wurde auf der Mitgliederversammlung im Schützenhaus Vormeppen deutlich Da es viele Menschen gibt, die mehrfach abhängig sind, wird über eine Erweiterung des Angebots nachgedacht. Ziel ist es, auch jüngere Menschen für die Selbsthilfegruppen zu gewinnen.

Mit dem Beschreiten neuer Wege fing der Freundeskreis bereits auf der Mitgliederversammlung an. Unter dem Motto „Stehe unterm Wasserfall und bin trocken“ präsentierte der Buchautor Arnim Schubring Suchtprävention einmal anders. Den Weg in eine Sucht verglich er unter anderem mit einem Flusslauf. Zunächst schwimme man in einem kleinen Bach, der sich aber schnell zu einem reißenden Strom entwickle, aus dem es aus eigener Kraft keine Rettung mehr gebe. In solchen Situationen bedürfe es Hilfe anderer Menschen, bedürfe es der Hilfe von Selbsthilfegruppen. Alkohol als Mittel zu einem glücklicheren Leben erweise sich als Trugschluss und kehre ins Gegenteil um. Auf dem Weg zu einem abstinenten Leben zu sein, bedeute oft, auch manchmal gegen den Strom zu schwimmen. Um so größer sei dann aber die Zufriedenheit, wenn man das Ziel erreicht habe. „Meine zufriedene Trockenheit stimmt mich täglich froh, doch ich weiß, es war nicht immer so.“

 

 

Die Notwendigkeit neue Wege zu gehen sah auch Geschäftsführer Alfred Hinrichs. In den Gruppen fehlten zumeist junge Leute. Sicherlich sei es nicht einfach, diesen Personenkreis zu animieren, aber es sei ein Versuch wert. Als eine Möglichkeit nannte Hinrichs die Ausweitung des Angebotes zum Beispiel Medikamenten- und Spielsucht. Somit könne man auch der Tatsache, dass viele Menschen heute mehrfachabhängig sind, Rechnung tragen. Der Geschäftsführer machte deutlich, dass auch zwischen den einzelnen Gruppen ein größerer Meinungs- und Erfahrungsaustausch notwendig sei, „Wir müssen über den Tellerrand schauen.“ Durch den Ausbau der Internetseiten soll auch die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert werden.

Als erfreulich wurde die Gründung einer weiteren Lingener Gruppe gesehen. Der Mitgliederstand stieg auf 159 Personen. Neben der Arbeit in den Gruppen nahmen Abordnungen an verschiedenen überregionalen Veranstaltungen teil. Das Regionalleitertreffen fand im letzten Jahr in Meppen statt. Im nächsten Jahr kann der Freundeskreis Emsland auf sein 30jähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Grund findet die Tagung des Landesverbandes im Kossehof in Meppen statt.

Für seine 25jährige Abstinenz wurde Günter Radtke geehrt. Auf eine 10jährige Abstinenz kann Georg Behnen zurückblicken und seit 5 Jahren entsagen Betina Otten und Heinz-Hubert Schröder dem Alkohol. Vorsitzender Hanfried Steffens gratulierte den Jubilaren zu ihrer zufriedenen Abstinenz.

Heinz-Gerd Stahl

 Arbeit im Einsatz am Nächsten

 Neujahrsempfang des Freundeskreises Emsland e.V. vom 16. Januar 2008

Zu einem Neujahrsempfang hatte der Freundeskreis Emsland für Suchtkrankenhilfe e.V. in das Jugend- und Kulturgästehaus in Meppen eingeladen. Vorsitzender Hanfried Steffens konnte dazu neben den Mitgliedern auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen, des Landkreises Emsland der Stadt Meppen, der politischen Parteien sowie der Beratungsstellen begrüßen.

Steffens nutzte die Gelegenheit zu einem Dank an alle, „ die uns im zurückliegenden Jahr tatkräftig unterstützt haben.“ Der Freundeskreis beginne das neue Jahr mit dem, womit er im alten Jahr aufgehört habe, mit der Hilfe für suchtkranke Menschen. Durch Aufklärung wolle man weiterhin auf den Missbrauch von Suchtmitteln und die daraus resultierenden Gefahren hinweisen.

 

Das Foto links zeigt die Gäste zusammen mit Vorstandsmitgliedern des Freundeskreis-Emsland e.V.

Geschäftsführer Alfred Hinrichs stellte die von Hans-Jürgen Mattfeld neu gestaltete Internetseite des Freundeskreises vor. Damit sollten die Kommunikationsmöglichkeiten der heutigen Zeit noch besser genutzt werden. Nach Aussage von Hinrichs erhofft sich der Freundeskreis Emsland auf diesem Weg noch mehr Menschen ansprechen zu können.

Dank für die geleistete Arbeit sprachen die Gäste dem Freundeskreis aus. Dieser habe auch im vergangenen Jahr einen außerordentlich wertvollen Dienst für das Gemeinwesen geleistet und sich dabei von christlichen Werten leiten lassen, betonte Sozialdezernentin Hanni Krabbe vom Landkreis Emsland. Die eigentliche Arbeit bestehe im Einsatz am Nächsten. Für Betroffene und deren Angehörige seien Perspektiven für ein lebenswertes Leben ohne Alkohol aufgezeigt worden. Der Landreis Emsland könne sich glücklich schätzen, dass insbesondere im sozialen Bereich zahlreiche Selbsthilfeorganisationen organisiert seien. Der Arbeit mit suchtkranken Menschen messe der Landkreis Emsland insgesamt eine besondere Bedeutung bei. Dazu gehöre auch die hauptamtlich organisierte Beratungs- und Betreuungsarbeit.

Das ehrenamtliche Engagement des Freundeskreises Emsland hob auch Meppens stellvertretende Bürgermeisterin Annelene Ewers hervor. Eine Definition des Wortes Glück könne für die Mitglieder des Freundeskreise heißen: Glück, wieder ein Jahr geschafft zu haben, ohne rückfällig zu werden, Glück, dabei auch neue Freunde gewonnen zu haben. Dieses Glück wünschte sich dem Freundeskreis auch für die Zukunft.

Als beispielhaft auch für andere Lebensbereiche bezeichnete Diakon Anton Reinert von der Propsteigemeinde Meppen die Strategie des Freundeskreises. „Dankeschön für eure Arbeit.“ Die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen den hauptamtlichen Beratungsstellen und den Selbsthilfegruppen hob Jens Keffel von der Beratungsstelle hervor. Die Zahl der suchtgefährdeten Menschen sei sehr groß. Dies gelte nicht nur im den Bereichen Drogen und Alkohol sondern auch im medialen Bereich.

Heinz-Gerd Stahl

Erweiterte Vorstandssitzung des Landesverbandes der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Niedersachsen e.V

In dem Jugend- und Kulturgästehaus in Meppen fand eine erweiterte Vorstandssitzung des Landesverbandes der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Niedersachsen e.V. statt. Josef Knuck Regionalbegleiter der hiesigen Region und Alfred Hinrichs, Geschäftsführer des Freundeskreises Emsland e.V. hießen die Anwesenden willkommen.

Der Landesverband ist aufgrund des großen Bezirks –gleich Niedersachsen- in acht Regionen aufgeteilt. Die Regionalbegleiter treffen sich das zweite Mal, da dieses Treffen des Erfahrungsaustausches und der Koordinierung der Zusammenarbeit dienen.

Auf der Tagesordnung  standen unter anderem die Vorbereitung der Delegiertenversammlung 2009 in Neuenkirchen. Dort soll unter anderem eine Satzungsänderung beschlossen werden, die die Zahl der Vorstandsmitglieder regelt. Ferner galt es, die Seminare des Landesverbandes und deren Finanzierung zu beraten. „Uns geht es finanziell sehr schlecht“ machte der Landesvorsitzende Hermann Mütz deutlich. Die Gründe dafür seien vielfältig. Unter anderem gebe es weniger Geld von den Krankenkassen. Außerdem müsse ein großer Teil des Haushalts vorfinanziert werden. Hermann Mütz rief dazu auf, sparsam zu haushalten.

Ein breites Feld der Diskussion nahm die Abwicklung der Seminare mit der ev. Ländlichen Erwachsenbildung und der  Gestaltung der Seminare im Zusammenhang mit dem Deutschen Rentenversicherungsträger ein.

Hier wird soll zukünftig ein noch größeres Angebot geben .

Wenn es nach dem Willen des Landesvorstandes geht, soll die Zahl der Vorstandsmitglieder von bisher fünf auf dann 3 reduziert werden.  Wenn die geplanten Satzungsänderungen von der Delegiertenversammlung  beschlossen werden sollten, wird es nach Aussage von Hermann Mütz im Landesvorstand zwangsläufig personelle Veränderungen geben. Dem Landesvorstand sollen danach nur der 1. Vorsitzende und zwei gleichberechtigte stellvertretenden Vorsitzenden angehören.

Nach eingehender Diskussion sprachen sich die Mitglieder des erweiterten Vorstandes dafür aus, der Delegiertenversammlung vorzuschlagen, eine entsprechende Satzungsänderung zu beschließen. Hinsichtlich der personellen Besetzung konnten entsprechende Kandidaten gefunden werden, die jetzt in den Regionen vorgestellt werden. Die endgültige Nominierung und Wahl erfolgt dann anlässlich der Delegiertenversammlung. Eine erforderliche personelle Veränderung hatte der Vorstand bereits für die Geschäftsstelle beschlossen.

Zu eng gefasst ist nach Ansicht des erweiterten Vorstandes der Begriff „Frauenbeauftragte“. Nach eingehender Diskussion, bei der verschiedenen Vorschläge gemacht wurden, einigte man sich darauf, der Delegiertenversammlung die Formulierung Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte zur Abstimmung vorzuschlagen und die Satzung entsprechend zu  ändern. Der Landesverband will damit deutlich machen, dass die Frauenarbeit in der Suchtkrankenhilfe zu spezifisch ist und dementsprechend auch Beachtung finden muss.

Die umfangreiche Tagesordnung konnte so abgearbeitet werden, dass es den Teilnehmern möglich war, abends noch die Meppener Innenstadt aufzusuchen. Freitag  war den Teilnehmern mit einer Stadtführung und Rundfahrt die Entwicklung Meppens dargestellt worden. Somit waren alle Teilnehmer mit dem Verlauf der Tagung  sehr zufrieden und werden Meppen gerne wieder einen Besuch abstatten.

Heinz-Gerd Stahl

8. Bundeskongress der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe

Vielfalt der Lebenswelten braucht Vielfalt der Freundeskreise

Das Leben ist bunt und täglich begegnen wir vielen sehr unterschiedlichen Menschen – auch in den Freundeskreis-Gruppen. Die Menschen kommen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Schichten. Sie sind arm oder reich, sind mehr oder weniger gebildet, traditionsbewusst und konservativ oder flexibel und Neuem gegenüber aufgeschlossen.

Warum ist es möglich, dass Menschen mit ein und derselben Erfahrung – hier  die Suchtkrankheit – sich zwar zunächst verstehen, aber langfristig keinen Zugang zueinander finden?

Deshalb griff der 8. Bundeskongress der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe, der dieses mal im Stahlpalast in Brandenburg an der Havel statt fand, das Thema „Vielfalt der Lebenswelten braucht Vielfalt der Freundeskreise“ auf.

Was kann die Sucht-Selbsthilfe tun, um der Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Lebenswelten gerecht zu werden? Erreichen wir mit unserer Mitgliederstruktur und unseren Angeboten bestimmte Menschen (oder auch Milieus) überhaupt noch?

Zu der Kernfrage, "was kann die Sucht-Selbsthilfe tun, um der Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Lebenswelten gerecht zu werden", referierte der Sozialwissenschaftler Dr. Hermann-Josef Beckers.

Viele Sozialwissenschaftler befassen sich seit Jahren mit einer Analyse der Lebenswelten in unserer Gesellschaft. Daraus ist das Modell der Sinus-Milieus in Deutschland entstanden. Es zeigt einzelne Felder, in denen Menschen gruppiert sind, die sich in ihrer Lebensauffassung und Lebensweise ähneln. Außerdem gehen grundlegende Wertorientierungen – zum Beispiel zu Moral, Treue, Verlässlichkeit, Ehrlichkeit – in das Milieu ein, wie auch Einstellungen und Haltungen zu Familie, Arbeit, Freizeit, Geld, Konsum.

Genutzt werden Sinus-Milieu-Studien besonders im Marketingbereich aber die Ergebnisse können auch für die Analyse der Haltungen, Werte und Einstellungen in den Freundeskreisen angewendet werden.

In 10 Arbeitsgruppen zum Thema „braucht Vielfalt der Lebenswelten Vielfalt der Freundeskreise?" Und wie funktioniert Sucht-Selbsthilfe trotz unterschiedlicher Lebenswelten?" vermittelte der Bundeskongress viele neue Erkenntnisse. Die Teilnehmer/innen wurden in die Lage versetzt, sich mit der eigenen Lebenswelt auseinanderzusetzen.

Welche meiner Einstellungen, Vorlieben und Haltungen führen dazu, dass ich mich einem ganz bestimmten Milieu zuordnen kann? Und, was kennzeichnet das Milieu, aus dem andere Gruppenbesucher kommen?

Auch der Freundeskreis-Emsland, der mit einem Bus anreiste, beteiligte sich wieder mit einer starken Delegation am Bundeskongress.

Zum Rahmenprogramm gehörte neben der Möglichkeit zur einer geführten Stadtbesichtigung unter dem Motto „Lebenswelten in Brandenburg a. d. Havel" auch ein Konzert der Gruppe „Licht" mit Rockmusik für Kopf und Bauch. Ihre Texte, alle auf Deutsch und aus eigener Feder, vermitteln christliche Inhalte ohne dabei die notwendige Bodenständigkeit zu verlieren. Die fünf Jungs sind eine Band zum Anfassen, die auch gerne Auskunft über ihre Beweggründe Musik zu machen geben.

Die Gruppe „Licht" Rockmusik für Kopf und Bauch

 

„Mitgliederversammlung 2008“

Gründung einer neuen Gruppe macht Mut

Die Gründung der neuen Gruppe in Dalum mache Mut für die weitere Arbeit. Darauf verwies Hanfried Steffens zu Beginn der Mitgliederversammlung des Freundeskreises Emsland e.V.  in der Schützenhalle Vormeppen. Der Vorsitzende äußerte die Hoffnung, „sie werden sich bei uns wohlfühlen.“

Von einem schweren Stand, den der Freundeskreis momentan habe, sprach Geschäftsführer Alfred Hinrichs. Er bedauerte, dass vor allem jüngere Leute fehlten. Notwendig sei daher, neue Anläufe zu wagen und dabei neue Ideen zu entwickeln. Das erfordere nicht nur Kraft und Überzeugung, sondern auch die Bereitschaft, bisherige Veranstaltungsformen auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls zu ändern. Der Freundeskreis Emsland habe dies bereits getan. Statt der bisherigen Weihnachtsfeiern wurde in diesem Jahr erstmals zu einem Neujahrsempfang eingeladen. Die Resonanz habe gezeigt, dass dies eine richtige Entscheidung gewesen sei. Gut angenommen wurden nach Aussage des Geschäftsführers, die von den einzelnen Gruppen angebotenen Veranstaltungen wie Familienwochenende oder Gruppenseminare. Der Geschäftsführer dankte in diesem Zusammenhang der Dohrener Gruppe, die im vergangenen Jahr den Festausschuss bildete.

Hinrichs rief die einzelnen Gruppen dazu auf, die Internetseiten stärker zu nutzen. Dies geschieht seiner Ansicht nach noch zu wenig. Dabei sei diese Einrichtung zukunftsorientiert. Als sehr gut wurde die Zusammenarbeit mit der Kontakt- und Beratungsstelle (KoBS) bezeichnet. Als schwierig bezeichnete der Geschäftsführer die Präsentation auf öffentlichen Veranstaltungen. Ein Grund dafür könnte sein, dass das Thema Sucht für viele Menschen zu brisant sei, um dort Selbsthilfegruppen anzusprechen. Wichtig ist es nach Aussage von Hinrichs jedoch, „immer wieder zu zeigen, dass es uns gibt.“

Eingestellt wurde die Führerscheingruppe. Zwar habe die Gruppe unter der Leitung von Flemming Sörensen gute Arbeit geleistet, die aber von der Medizinisch-Psychologischen Untersuchungsstelle (MPU) nicht anerkannt und akzeptiert worden sei.

Als sehr wichtig bezeichnete Hinrichs die Arbeit in den Gruppen. Er räumte ein, dass es auch hier schwierig sei, gerade junge Menschen zur Mitarbeit zu animieren. Wichtig sei es aber, immer am Ball zu bleiben. Wo es möglich sei, solle das Hilfsangebot auch erweitert werden. Hinrichs bot dazu den Gruppen die Unterstützung des Vorstandes an. Genutzt werden sollten auch die LEB-Seminare.

Geehrt wurde Manfred Dubrall, der seit 25 Jahren dem Alkohol entsagt. Er ist außerdem seit vielen Jahren als ehrenamtlicher Suchtkrankenhelfer in der JVA tätig. Vorsitzender Hanfried Steffens gratulierte dem Jubilar und dankte ihm für sein Engagement.

Seit 10 Jahren dem Alkohol entsagt hat Ernst Hesseling und auf eine 5jährige „Trockenheit“ können Valeri Holz und Jürgen Bergmann zurückblicken.

Keine Einwände gab es gegen den von Josef Knuck vorgetragenen Kassenbericht. Die Entlastung des gesamten Vorstandes erfolgte ohne Gegenstimmen.

Das Regionalleitertreffen soll in diesem Jahr in Meppen stattfinden. Das teilte Josef Knuck mit. Gleiches gelte für das Seminar des Landesverbandes im Frühjahr 2009.Von dem vom Bundesverband geplanten Beitragserhöhung sind nach Aussage des Regionalleiters zunächst wohl nur die Landesverbände betroffen.  An dem Bundeskongress  am 6.6. in Brandenburg wird auch eine starke Delegation aus der Region teilnehmen.

Heinz-Gerd Stahl

„Ihre Arbeit tut unserer Gesellschaft gut“

Neujahrsempfang des Freundeskreises Emsland e.V.

Erstmals hatte der Freundeskreis Emsland e.V. zu einem Neujahrsempfang in das Gemeindezentrum der Gustav-Adolf-Kirchengemeinde in Meppen eingeladen. Vorsitzender Hanfried Steffens konnte dazu neben Hausherr Pastor Krüger Vertreterinnen und Vertreter des Landkreises Emsland, der Stadt Meppen, des Kirchenkreises Emsland/Grafschaft Bentheim, der Diakonie und der politischen Parteien sowie den Ehrenvorsitzenden Heinz Schwering begrüßen.

Mit dem Neujahrsempfang habe man auch der veränderten Mitgliederstruktur Rechnung getragen betonte der Vorsitzende. Er nutzte die Gelegenheit zu einem Dank an den Landkreis Emsland, der Stadt Meppen, dem ev.-luth. Kirchenkreis Emsland/Grafschaft Bentheim, der Diakonie sowie allen weiteren Einrichtungen, die den Freundeskreis bisher unterstützt haben..

Auf die veränderte Mitgliederstruktur ging auch Geschäftsführer Alfred Hinrichs ein. Die Kinder, Hauptaugenmerk der bisher durchgeführten Weihnachtsfeiern, seien aus dem Alter heraus, dass sie noch an einer solchen Veranstaltung teilnehmen möchten. Außerdem seien gerade in der Vorweihnachtszeit die Terminkalender sehr gefüllt. Darüber hinaus biete auch ein Neujahrsempfang gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.

Vorstandsmitglieder mit Gästen des Empfangs

Die Grüße des Landkreises Emsland übermittelte Ursula Mersmann. Die Arbeit des Freundeskreises in der Suchtkrankenhilfe bezeichnete sie als sehr wichtig. Das gelte insgesamt für alle Selbsthilfegruppen.  “Wenn wir sie nicht hätten, wäre vieles schwerer.“ „Ihre Arbeit tut unserer Gesellschaft sehr gut“, würdigte Meppens stellvertretende Bürgermeisterin Annele Evers das Engagement des Freundeskreises in der Suchtkrankenhilfe. Georg Tranel überbrachte die Grüße der Landtagsabgeordneten Karin Stief-Kreihe. Die Wichtigkeit, Kontakt zur Selbsthilfe zu haben betonte Jens Keffel und übermittelte die Grüße der Diakonie und des Kirchenkreises. „Es ist toll, was sie leisten“ würdigte er die Arbeit des Freundeskreises Emsland. Er äußerte, wie alle Gäste die Hoffnung, dass diese Arbeit in Zukunft so erfolgreich fortgesetzt werde.

Heinz-Gerd Stahl

"Der Freundeskreis wächst weiter!"

Neue Gruppe in Dalum etabliert

Seit September 2007 ist die Angebotspalette des Freundeskreises Emsland um die Dalumer Gruppe erweitert. Renate und Hans-Günter Wöhl begleiten diese neue Gruppe. Sie treffen sich jeden Dienstag ab 19.30 Uhr im Martin-Luther-Haus der Paulus Kirchengemeinde in Dalum.

Während des Gemeindefestes war die Selbsthilfegruppe für Suchtkranke (Alkohol) bereits mit einem Informationsstand vertreten und hat sich dabei der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Vorstand des Freundeskreises Emsland wünschte einen guten Start und viel Erfolg in der ehrenamtlichen Arbeit. Renate und Hans Günter Wöhl sind unter der Telefonnummer. 05937-98888 zu erreichen.

H. Steffens, H.G. u. R. Wöhl, J. Knuck u. A. Hinrichs v.l.

„Zugang zu den Betroffenen finden

Bericht zur Mitgliederversammlung 2007 des Freundeskreis Emsland e.V. 

Die wachsende Brutalität und Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft, häufig ausgelöst durch übermäßigen Alkoholkonsum nahm der Vorsitzende des Freundeskreis Emsland e.V. Hanfried Steffens auf der Mitgliederversammlung im Gemeindehaus der Gustav-Adolf-Kirche zum Anlass, zu gemeinsamen Anstrengungen aufzurufen, nach möglichen Lösungen zu suchen.

Der Freundeskreis Emsland werde seine Bemühungen noch verstärken, Zugang zu den Betroffenen und hier besonders zu jungen Betroffenen zu finden.

Den fehlenden Zugang vor allem zu jungen Betroffenen beklagte auch Geschäftsführer Alfred Hinrichs. Um dies abzustellen gelte es, stärker als je zuvor, neue Ideen zu entwickeln und immer präsent zu sein. Gefragt sei dabei von den Mitgliedern Kraft und Überzeugung sowie ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement. Notwendig sei ferner, die Art der Arbeit in den Gruppen zu überdenken und den neuen Situationen anzupassen. Angebote müssten verstärkt nach außen getragen werden. In diesem Zusammenhang verwies Hinrichs auf die Präsenz von drei Mitgliedern des Freundeskreise in der NDR-Sendung „Plattenkiste“ wo man die Möglichkeit erhalten habe, Arbeit und Ziele vorzustellen.

Immer wichtiger wird nach Aussage des Geschäftsführers auch die Präsenz im Internet. Er rief die Gruppen auf, Bilder und Texte von Aktivitäten ins Netz zu stellen. Die Zusammenarbeit mit dem Landesverband soll sich nicht auf den Besuch von Seminaren beschränken. Der Freundeskreis Emsland will den Landesverband verstärkt darauf hinweisen, wenn man vor Ort Handlungsbedarf sieht.

Jubilare von 2007 und Mitglieder des Vorstandes

Anfang 2006 hat die Harener Gruppe nach Aussage von Hinrichs dem Haus der sozialen Dienste angeboten, die Angebotspalette des Hauses zu ergänzen und dafür, zusammen mit dem Kreuzbund, ein Konzept zu erarbeiten. Nachdem dies positiv aufgenommen worden sei, habe man dann später aus der Presse erfahren, das der Kreuzbund in der Einrichtung seine Dienste anbiete. „Wir sind weder angesprochen noch informiert worden“ äußerte der Geschäftsführer sein Befremden über ein derartiges Handeln des Hauses der sozialen Dienste. Mehrere diesbezügliche Rückfragen seien ergebnislos geblieben und zum Schluss nicht mehr beantwortet worden. Für den Freundeskreis stelle sich die Frage, ob die Einrichtung die Hilfe für suchtkranke Menschen von der Konfessionszugehörigkeit abhängig mache. Wenn dies der Fall sei, solle man das dem Freundeskreis offen sagen, fand Hinrichs deutliche Worte.

Die Zahl der Mitglieder stieg leicht auf 160. Viele von ihnen entsagen schon über Jahre und Jahrzehnte hinaus dem Alkohol. Vorsitzender Hanfried Steffens ehrte für 30jährige Abstinenz Reinhard Stüvel. Heidemarie und Friedhelm Brosowski sowie Irmgard Lager entsagen dem Alkohol seit 20 Jahren. Auf 15jährige Abstinenz können Heinz Jesgarzewski, Wilhelm Ficker und Helmut Meyer zurückblicken und Paul Wehlage sowie Annette Markus sind seit 10 Jahren alkoholfrei.

Nach dem Verlesen des Kassenberichtes durch Josef Knuck und dem Bericht der Kassenprüfer wurde dem gesamten Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Bei den Wahlen zu Teilen des Vorstandes wurde Kassenwart Josef Knuck in seinem Amt bestätigt. Zur 2. Kassenwartin wählte die Versammlung Bärbel Neuß. Den Festausschuss bildet in diesem Jahr die Gruppe Dohren.

Regionalleiter Josef Knuck informierte über verschiedene, vom Landesverband angebotenen Seminare und erklärte sich bereit, auch die einzelnen Gruppen zu besuchen.

 Heinz-Gerd Stahl

Nur Mitglied zu sein reicht nicht“

Bericht zur Mitgliederversammlung des Freundeskreis Emsland e.V. vom 17. März 2006

„Es ist schon eine beachtliche Leistung, dass sich eine Selbsthilfeeinrichtung so lange hält“, verwies Geschäftsführer Alfred Hinrichs auf der Mitgliederversammlung des Freundeskreises Emsland e.V. im Gemeindesaal der Gustav-Adolf Kirche Meppen auf die über 30jährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Suchtkrankenhilfe.

In dieser Zeit habe sich viel entwickelt und sei viel bewegt worden. Doch leider, so merkte der Geschäftsführer auch kritisch an, habe es hier und da auch eine gewisse Vereinsmüdigkeit gegeben. So seien einige Ziele nicht erreicht worden. Gewisse „Ermüdungserscheinungen“ seien auch bei gemeinsamen Veranstaltungen festzustellen gewesen. Wegen mangelnder Beteiligung mussten zwei Karnevalsveranstaltungen ausfallen. Dabei sollten solche Veranstaltungen eigentlich eine Signalwirkung haben um zu zeigen, das man auch ohne Alkohol feiern kann. Dagegen seien die Veranstaltungen der verschiedenen Gruppen besser frequentiert worden. Hinrichs rief die Mitglieder auf, sich in Zukunft stärker zu engagieren und neue Ideen einzubringen „Nur Mitglied zu sein reicht nicht.“ Vielmehr müsse versucht werden, neuen Antrieb zu bekommen. Verstärkt müssten jüngere Menschen angesprochen werden, da auch diese Altersgruppen nicht vor Suchtgefahren gefeit seien.

Der Geschäftsführer rief dazu auf, Überlegungen anzustellen, die Arbeit auf weitere Suchtgefahren auszuweiten. Die Zusammenarbeit mit der Diakonie soll verbessert und die Angebotspalette erweitert werden. Dies wurde bei einem Gespräch vereinbart.  Während der Therapie erhält der Freundeskreis die Möglichkeit, sich vorzustellen. Gleichzeitig wird eine Erstberatung unter Beteiligung des Freundeskreises entwickelt, um den Betroffenen das gesamte Angebot vorzustellen. Mit eingebunden werden soll die Selbsthilfegruppe künftig auch in die ambulante Therapie.

In der anschließenden Diskussion wurden einige Wege aufgezeigt, um die Arbeit weiter zu intensivieren. Verstärkt werden soll die Öffentlichkeitsarbeit. Beitragen soll dabei auch die Aktualisierung der Internetseite. Verstärkt sollen in den Gruppen Kontakte geknüpft werden und die Gruppenarbeit flexibler gestaltet werden. Insgesamt, so die Einstellung der Anwesenden, müsse man positiv in die Zukunft schauen, damit der Freundeskreis Emsland auch noch in weiteren 30 Jahren Bestand habe.

 

Das Foto unten zeigt die Geehrten mit Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands

Das der Freundeskreis Emsland in den vergangenen 30 Jahren sehr gute Arbeit geleistet hat, machten die Ehrungen deutlich. Für ihre 30jährige Mitgliedschaft und damit als Gründungsmitglieder erhielten der Ehrenvorsitzende Heinz Schwering sowie Karin Plesse ein Präsent. Seit 25 Jahren entsagt Heinz Schüring dem Alkohol und seit 20 Jahren gelingt dies Hans-Jürgen Assen, Günter Kierstein sowie Heinz Wolters. Für 10 Jahre Abstinenz wurden Johannes Bloem und für 5jährige Abstinenz Willi Markus und Helga Borchert geehrt. Vorsitzender Hanfried Steffens überreichte den Jubilaren Blumen und Urkunden.

Keine Einwände gab es gegen den Bericht von Kassenwart Josef Knuck. Dem gesamten Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt.

Die Wahlen zu Teilen des Vorstandes brachten folgendes Ergebnis: !: Vors: Hanfried Steffens, 2. Vors. Heinz Schüring, 3. Vors. Hans-Jürgen Assen, Geschäftsführer Alfred Hinrichs, stell. Geschäftsführerin Karin Plesse, stellv. Kassiererin Bärbel Neuß. Den Festausschuss bildet die Meppener Gruppe.

Regionalvertreter Josef Knuck rief dazu auf, verstärkt an den Seminaren für Gruppenleiter teilzunehmen.

Heinz-Gerd Stahl 

"Neue Wege der Harener Freundeskreisgruppe"

Neue Wege eingeschlagen hat die Freundeskreisgruppe Haren. So wurden unter der Leitung von Magdalene Kiepe verschiedene Gerichte mit Vorspeise, Hauptgericht und Dessert zubereitet, natürlich alles ohne Alkohol. Dadurch sollte deutlich gemacht werden, dass ein Leben ohne Alkohol genau so lebenswert ist, wenn nicht sogar in gewissen Situationen lebenswerter als vielfach angenommen wird.

Am Freitag, 11. November 2005 um 19 Uhr soll in Haren eine neue Freundeskreisgruppe eingerichtet werden. Ziel in der Gruppenarbeit soll es sein, nicht nur die Abhängigkeit sondern auch die dadurch resultierenden Gefährdungen zu beleuchten. Treffpunkt für diese Gruppe soll jeweils Freitag im Martin-Luther-Haus der evangelischen Kirche  in Haren sein. Interessierte sind immer herzlich willkommen. Nähere Auskunft erteilen auch Alfred Hinrichs, Tel. 05932/3790 und Heinz Cordes, Tel. 05939/546.

Foto: Die "Harener" beim  Zubereiten der Leckereien

01.10.05

Heinz-Gerd Stahl

"30 Jahre Suchtkrankenhilfe des Freundeskreis Emsland e.V."

Im Jahre 2005 konnte der Freundeskreis Emsland e.V. auf nunmehr 30 Jahre ehrenamtliche Suchtkrankenhilfe zurückschauen.

 

 

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Schützenhalle Vormeppen begann das Frühlingsfest aus Anlass des 30jährigen Bestehens des Freundeskreises Emsland e.V. Vorsitzender Hanfried Steffens begrüßte dazu besonders Pastor Krüger und Propst Blank. „Sie machen ganz vielen Menschen Mut“ würdigte Pastor Krüger in seiner Predigt die Arbeit des Freundeskreises. Wer hier anklopfe, dem werde aufgetan.

Das Foto liks zeigt Pastor Krüger und Propst Blank beim ökumenischen Gottesdienst.

 

 

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen  folgte eine Besichtigung der Herrenmühle. Mit einer Kaffeetafel klang dann das Fest aus.

 

Nach etlichen Umzügen haben wir unser Domizil in der Industriestraße 1 a, 49716 Meppen, gefunden. Zahlreiche Menschen haben in dieser Zeit durch uns Hilfe erfahren und einen neuen Lebensinhalt gefunden. Neben Einzel- und Gruppengesprächen finden zahlreiche andere Veranstaltungen statt. Dazu zählen Familienwochenenden, Gemeinschaftsfeiern wie Weihnachts- und Karnevalsfeiern und Ausflüge, die zur Wiedereingliederung in ein suchtfreies Leben dienen.

Aber auch Gottesdienste, Seminare und Informationsveranstaltungen – nicht nur zum Thema Sucht- gehören zur Angebotspalette. Wer sich uns zuwendet, wird sehr schnell merken, dass alles in einer familiären Atmosphäre eingebettet ist.

 

 

Unser Motto lautet: „Miteinander – Füreinander“ und das stärkt unsere Gemeinschaft.

Alle Kontakte mit uns finden streng vertraulich statt. Wenn daher Interesse besteht, können über die ausgelegten Karten und Plakate die Telefonnummern der Ansprechpartner gefunden werden. Wir wissen, dass der erste Schritt der schwierigste ist, möchten aber Mut dazu machen, sich vertrauensvoll an uns zu wenden.

Von links oben: Ausflug, Karnevalsfeier, Seminar, Weihnachtsfeier, Infostand

„Ich will so nicht weitermachen"

Informationsabend der Frauenverbände der Stadt Haren über Suchtmittel

Das Thema „Sucht - was ist das? stand im Mittelpunk einer Veranstaltung der Frauenverbände der Stadt Haren.

Die Frauenbeauftragte Annegret Schepers begrüßte die Sprecherin der Frauengruppe Haren, Freundeskreis Emsland e.V. Meppen, Gertrud Wolters, und den Referenten des Abends Alfred Hinrichs, Geschäftsführer Freundeskreis Emsland.

Gertrud Wolters erklärte, dass der Name „Freundeskreis" eine Gruppe als Gemeinschaft kennzeichne. „Wir vom Freundeskreis-Emsland sind bereit, die Hand zu reichen und mit unseren Erfahrungen zu helfen, den ersten Schritt zu tun", betonte sie. Suchtkranke und Angehörige fänden in der Selbsthilfegruppe Partner, die die Sorgen und Nöte in diesen Lebenssituationen selbst erlebt hätten.

Alfred Hinrichs gab einen Überblick über Suchtmittel. „Suchtmittel sind alle Substanzen (Alkohol, Tabak, Nikotin, Schlaf- und Beruhigungsmittel, Schmerzmittel, Kokain, Ecstasy, Heroin, Cannabis, die in den natürlichen Ablauf des Körpers eingreifen und Stimmungen, Gefühle und Wahrnehmungen beeinflussen", erläuterte er. Sie könnten aus pflanzlichen oder chemischen Grundstoffen Gewonnen werden. Die Herstellung, der Besitz, Gebrauch und Vertrieb mancher Stoffe seien verboten. über 100 Mittel seien im Betäubungsmittelgesetz aufgelistet (verbotene Drogen).

Legale und illegale Suchtmittel könnten zu Missbrauch, Abhängigkeit und Gesundheitsschäden fuhren. „Entscheidend sind hierfür die psychische und physische Ausstattung und Verfassung des Konsumenten, die Wirkungsintensität des jeweiligen Suchtmittels auf den menschlichen Körper und die Einnahmemenge und -art eines Stoffes", lautete seine Warnung. Bei einigen .Suchtmitteln sei die psychische Abhängigkeit, die sich nach einem starken Verlangen nach der Einnahme des Suchtmittels äußere, von entscheidender Bedeutung ihr die Aufrechterhaltung der Sucht.

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Einen Arbeitsbogen zum Thema „Sucht - was ist das?" ergänzten Alfred Hinrichs, Annegret Schepers (stehend) und Gertrud Wolters

Ausführlich ging er auf die Alkoholabhängigkeit ein. Alkoholsucht entwickle sich meist schleichend. Der Beginn einer Abhängigkeit könne sich zeigen, wenn man sich ohne Alkohol unwohl fühle. Wie bei jedem Suchtmittel mussten die Mengen zunehmend erhöht werden, bis sich die gewünschten Gefühle einstellten. „Probleme werden kaum oder nicht mehr gelöst, sondern mit Alkohol heruntergespült", betonte Hinrichs. Der Verlust des Arbeitsplatzes, die Co-Abhängigkeit der Angehörigen, die Vernachlässigung der Ernährung und des äußeren Erscheinungsbildes seien oft Stufen des sozialen, Abstiegs.

Erst die Einsicht „Ich bin süchtig. Ich will so nicht weitermachen, Ich brauche Hilfe" sei der erste Schritt aus der Abhängigkeit. Und diese Hilfe könne der Freundeskreis bieten.

Soll das dein Leben sein?"

Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit des Freundeskreises Emsland e.V. stellt Plakat vor

Zum Nachdenken gerade in der Fastenzeit anregen soll ein Plakat, das die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit des Freundeskreises Emsland e.V. entworfen hat und jetzt vorstellte.

Das Motto: „Soll das dein Leben sein?“ soll Betroffene und Angehörige dazu ermutigen, im Falle einer Suchterkrankung Hilfe anzunehmen.

Aus Erfahrung wissen die Mitglieder der Selbsthilfeeinrichtung, dass der erste Schritt der schwierigste ist. Mit Unterstätzung  ist der Weg in ein suchtfreies Leben jedoch leichter zu bewerkstelligen. Mit den Plakaten, die ebenso wie die Flyer und Visitenkarten an Arztpraxen, Schulen und öffentlichen Einrichtungen verteilt und ausgelegt werden sollen, will der Freundeskreis dazu animieren, diese Unterstützung, die anonym erfolgt, auch anzunehmen.

Heinz-Gerd Stahl  

Mitglieder des Arbeitskreises und des Vorstandes

"Freundeskreis Emsland will neue Wege gehen"

Mitgliederversammlung mit zahlreichen Ehrungen

Jubilare mit Vors. Hanfried Steffens (l.) und
Geschäftsführer Alfred Hinrichs

„Ein gutes Fundament ist und bleibt die Ausbildung unserer freiwilligen Suchtkrankenhelfer und Gruppenleiter“ machte Vorsitzender Hanfried Steffens deutlich und forderte dazu auf, darauf die Arbeit in den Gruppen weiter aufzubauen. Das Miteinander und Füreinander müsse weiter ausgeprägt sein.

Auf das 30jährige Bestehen, das der Freundeskreis in diesem Jahr feiern kann, verwies Geschäftsführer Alfred Hinrichs. Auch Dank der Hilfe des Freundeskreises sei es vielen Menschen gelungen, ein abstinentes Leben ohne Alkohol zu führen. Leider, so Hinrichs, habe sich aber teilweise das Verhältnis zum Freundeskreis geändert. Die Identifizierung mit dem verein sei früher ausgeprägter gewesen. Auch würden Angebote an Vereine, Verbände, Schulen und sonstigen Einrichtungen Informationsabende durchzuführen, spärlicher angenommen. Dabei habe sich gezeigt, dass die durchgeführten Veranstaltungen durchaus ihr Ziel erreicht hätten. Als dringend notwendig erachtete der Geschäftsführer eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Beratungsstellen.
Vorgestellt wurde im letzten Jahr ein neu entwickeltes  Plakat. Hier wird dazu aufgefordert, sich dem Freundeskreis anzuvertrauen und sich helfen zu lassen. „Mit uns hast Du eine Chance.“ Bei der Verteilung sei festgestellt worden, dass das Entgegennehmen dort weil einfacher sei, wo persönliche Kontakte bestünden. Der Geschäftsführer forderte die Mitglieder dazu auf zu zeigen, dass man nicht nur in guten Zeiten zusammengehöre.

Das die Arbeit in der Suchtkrankenhilfe schwieriger geworden ist, zeigte die anschließende Diskussion. Dies gilt unter anderem auch für die Gewinnung neuer Mitglieder. Die Gründe dafür sind vielfältig. Eine Arbeitsgruppe soll jetzt Vorschläge erarbeiten, wie es möglich ist, neue Wege in der Arbeit im Bereich Suchtkrankenhilfe zu beschreiten, dabei neue Mitglieder zu gewinnen, aber auch, die Arbeit in den Gruppen wieder mehr zu aktivieren und neu zu gestalten. Unterstützung dabei bot auch Josef Knuck als Regionalvertreter an. Vorsitzender Steffens rief zum Abschluss der Diskussion dazu auf, nach vorne zu schauen,
Den Festausschuss bilden in diesem Jahr die Gruppen Twist und Lingen. Als Kassenprüferinnen wurden Annemarie Radomski und Frieda Bolk bestimmt. Ihre Stellvertreterinnen sind Erika Schwering und Ida Eilers.

Heinz-Gerd Stahl   

Einen großen Raum nahm auch die Ehrung langjährig abstinent lebender Mitglieder ein. Seit 30 Jahren entsagt der Mitbegründer und heutige Ehrenvorsitzender Heinz Schwering dem Alkohol und seit 25 Jahren tut dies Georg Tranel. Abstinent leben seit 20 Jahren Johannes Radomski, Josef Knuck, Franz Wessels und Heinz Cordes , seit 15 Jahren Ida Eilers und Hubert Schröder, seit 10 Jahren Josef Fühnen, Bernhard Linnemann und Hady Sieloff und seit 5 Jahren Georg Behner, Andreas Bellgrau, Franz-Josef Kersten sowie Hanjo Kretschmer. Vorsitzender Hanfried Steffens und Geschäftsführer Alfred Hinrichs gratulierten den Jubilaren und überreichten ihnen Urkunden und Blumen und wünschten ihnen noch viele abstinente Jahre. Dank sprachen sie auch den Partnerinnen und Partner aus.
Neue Wege gehen will der Freundeskreis Emsland in seiner Arbeit im Bereich der Suchtkrankenhilfe. Dies gilt sowohl für die Arbeit in den Gruppen wie auch für die Öffentlichkeitsarbeit.

"Jahresabschlusstreffen 2004 mit Weihnachtsfeier"

„Dank für Einsatz für unsere Gesellschaft.“

Großes Lob für sein ehrenamtliches Engagement erhielt der Freundeskreis Emsland e.V.  für Suchtkrankenhilfe, der zu seiner traditionellen Jahresabschlussfeier in die Kantine der WTD 91 eingeladen hatte. Vorsitzender Hanfried Steffens begrüßte neben den Mitgliedern und deren Familien besonders den stellvertretenden Leiter der WTD, Dr. Hennl,  Meppens stellvertretende  Bürgermeisterin Annelene Evers, Kreisrätin Dr. Christine Hawighorst, Superintendent Günter Schwarz, MdL Karin Stief-Kreihe, den Ehrenvorsitzenden des Bundesverbandes der Freundeskreise, Carl-Heinz Hack, den Vors. Des Landesverbandes Hermann Mütz, Vertreterinnen und Vertreter des Kirchenkreises, der Diakonie und der Beratungsstellen sowie die langjährigen Weggefährten Helmut Ehlers und Hermann Proske. Musikalisch gestaltet wurde die Veranstaltung von einem Flötenensemble der Musikschule des Emslandes.

Sich in der Adventszeit Zeit zu nehmen für Ruhe und Besinnlichkeit, dazu forderte der Geschäftsführer  des Freundeskreises, Alfred Hinrichs die Anwesenden auf. Zur Rückbesinnung gerade in der Vorweihnachtszeit riet „Hausherr“ Dr. Hennl. Wenn man an die schönen Dinge des Lebens heranwolle, bedürfe es einer Vorbereitung machte Superintendent Schwarz anhand einer Geschichte aus seiner Schulzeit deutlich. So solle die Adventszeit als Vorbereitung für das bevorstehende Weihnachtsfest genutzt werden. Dazu gehöre auch, sich Zeit zu nehmen für Besinnliches und nicht nur auf Äußerlichkeiten zu achten. Weihnachten mache sich Gott durch seinen Sohn Jesus Christus zu den Menschen auf.

Der Landkreis Emsland sei stolz auf seine Selbsthilfegruppe betonte Kreisrätin Dr. Hawighorst. Jeder könne schnell in eine Situation kommen, wo er die Hilfe einer Selbsthilfegruppe in Anspruch nehmen müsse. Trotz der vielfältigen Aufgaben die anstünden, z.B. Hartz IV, dürfe der Sozialbereich nicht vergessen werden. Dr. Hawighorst nutzte die Gelegenheit zu einem Dank für das ehrenamtliche Engagement.  Auf den Jahresabschlussveranstaltungen des Freundeskreises sei immer ein Funke von vorweihnachtlicher Freude zu spüren, meinte Meppens stellvertretende Bürgermeisterin Annelene Evers. Sie dankte dem Freundeskreis für sein ehrenamtliches Engagement und dem „Einsatz für unsere Gesellschaft“.  Die gute Zusammenarbeit des Freundeskreises mit der Kontakt- und Beratungsstelle (KoBS) hob Gisela Siemer-Gebbeken hervor. Ein Kraftpol sei die soziale und menschliche Wärme, „die unser Leben lebenswert macht.“ Diese Wärme wünschte Siemer-Gebbeken allen Anwesenden privat wie auch in der Selbsthilfegruppe. Besinnliches trug auch in diesem Jahr wieder der Ehrenvorsitzende des Bundesverbandes der Freundeskreise, Carl-Heinz Hack vor. Leider, so Hack, sei die Weihnachtszeit für viele Menschen zu einem weltlichen Ereignis geworden. Mit einer Weihnachtsgeschichte verband auch Hermann Mütz die Grüße des Landesverbandes Niedersachsen.

Für die Kinder hatte dann das Warten ein Ende. Sie erhielten Besuch vom Nikolaus und trugen ihm Gedichte und Lieder vor oder überreichten ihm zuvor gemalte Bilder.

 

 

 

"Familienausflug zum Universum Science Center in Bremen"

Ein Stück der umfangreichen Selbsthilfearbeit!

Der Freundeskreis Emsland e. V. führt regelmäßig Veranstaltungen durch, die der Wiedereingliederung in einen normalen Lebensrhythmus durch die Gruppe ermöglichen.

Dazu gehört auch der jährliche Familienausflug.
In diesem Jahr wurde dieser durch die Harener Gruppe organisiert und führte die Mitglieder des Freundeskreises mit dem Bus zum Universum Science Center in Bremen.

Das Angebot war für alle Teilnehmer des Ausflugs sehr informativ und abwechslungsreich und lies keinerlei Langeweile aufkommen.

Der Nachmittag mit strahlendem Sonnenschein am "Zwischenahner Meer" wurde mit Kaffee und Kuchen für Gespräche und Gedankenaustausch untereinander genutzt.

Der Tag endetet schließlich nach einem ausgiebigen Spaziergang am Wasser mit der Heimfahrt.

Die Fahrzeit bot noch Gelegenheit ausgiebig über das erlebte zu diskutieren.

Auch dieser Ausflug wird genau wie die der letzten Jahre bei allen in guter Erinnerung bleiben.

"Immer Aktiv!"

Die Harener Gruppe des Freundeskreis Emsland

Das Angebot der Harener Gruppe bietet viele Möglichkeiten, eine zufriedene Abstinenz zu erreichen.

Neben den wöchentlichen Gruppenstunden und Einzelgesprächen bietet die Gruppe Seminare, Familienwochenenden, gemeinsames Essen und Grillen sowie Weihnachtsfeier und Beteiligung am Gottesdienst an.

Wer sich einer solchen Gruppe anschließt, ist unter Freunden. Schnell werden gemeinsame Ziele aufgenommen, damit ein Leben ohne Alkohol gelingen kann.

Diese Hilfe durch Selbsthilfe ist die Garantie, besser im Leben zurecht zu finden.

 

Unser Motto lautet:
„Miteinander – Füreinander“

 

"Unser Haus"

  

   Das Freundeskreis Haus in der Industriestraße 1a, 49716 Meppen

 

Immer Fleißig...

die Vorstandsteilnehmer

 

Seminare, Seminare, Seminare

die Gruppensprecher sind
immer im Bilde

"Der Freundeskreis feierte Karneval !"

Es lässt sich auch ohne Alkohol ganz gut feiern...

Im Haselünner Schützenhaus fand
die traditionelle Karnevalsfeier des Freundeskreises Emsland für Suchtkrankenhilfe statt.

Im festlich geschmücktem Saal erwartete die Teilnehmer ein buntes Programm und eine gut bestückte Tombola.

Neben Originellen Büttenreden, Tanzen und Schunkeln rundete ein gemeinsames Essen und die Tombola den Abend ab.

Auch die Heimfahrt verursachte keine Sorgen, denn die Promillegrenze stand ja bei „null“

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Mitgliederversammlung des Freundeskreises Emsland

 

Eine tragende Säule in der Versorgung suchtkranker Menschen

 

Als Selbsthilfeeinrichtung ist der Freundeskreis Emsland eine tragende Säule in der Versorgung suchtkranker Menschen. Auf der Mitgliederversammlung im Gemeindehaus der Gustav Adolf Kirche in Meppen begründete Geschäftsführer Alfred Hinrichs diese Aussage mit der langjährigen Erfahrung der Helfer für Hilfesuchende.

Eine immer größere Bedeutung erhalte die Arbeit mit älteren Menschen, die mit Suchtproblemen zu kämpfen haben. Erste Schritte in dieser Richtung habe der Freundeskreis in den letzten Jahren unternommen. Diese gelte es jetzt weiter zu entwickeln und zu fördern. „Auch im Alter suchtfrei zu leben, ist eine lohnende Sache“.

Dennoch sieht sich auch der Freundeskreis Emsland mit der Tatsache konfrontiert, dass es in allen Gruppen einen relativ hohen Altersdurchschnitt gibt. „Es fehlt die Nachfolgegeneration.“ Dies hat nach Aussage des Geschäftsführers auch die Teilnahme an der Delegiertenversammlung des Landesverbandes deutlich gemacht

Ein Highlight im Vereinsleben des letzten Jahres war die Ausrichtung des Landestreffens der Freundeskreise im Kossehof in Meppen. Mit einem eigenen Infostand war der Freundeskreis Emsland bei den Gesundheitstagen präsent. Im Rahmen der Aus- und Weiterbildung wurden 10 Gruppensprecherseminare und 2 LEB Seminare durchgeführt. Zusammenarbeit besteht mit der Kontakt- und Beratungsstelle (KoBS) und der Diakonie. Großen Anklang finden auch die Internetseiten. Hier müsse man auch weiterhin aktuell bleiben.

Der ständige Kontakt zu den Gruppen erfolgt durch die monatlichen Gruppenbegleiterseminare. Hier werden Neuerungen dargestellt, Probleme angesprochen und über die Arbeit in den Gruppen informiert. Hinrichs rief dazu auf, sich noch stärker gegenseitig auszutauschen und zu stärken.

Auch in diesem Jahr wurden wieder zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Abstinenz geehrt. Seit 5 Jahren entsagt Rolf Krzytalla dem Alkohol und seit Peter Fricke sowie Heinz Richter tun dies seit 15 Jahren. Seit 25 Jahren führen Heinz Wolters, Hans-Jürgen Assen und Günter Kirstein ein alkoholfreies Leben. Heinz Schüring und Hanfried Steffens können sogar auf aine 30jährige „Trockenheit“ zurückblicken.

 

 Alfried Hinrichs gratulierte ihnen zu ihrem abstinenten Leben.

Keine Einwände gab es gegen den von Josef Knuck  vorgetragenen Kassenbericht. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Bei den Wahlen zu Teilen des Vorstandes wurde Kassenwart Josef Knuck in seinem Amt bestätigt.
Als seine Stellvertreterin wählte die Versammlung Anneliese Luer.

Dringend notwendig ist die Sanierung des Freundeskreis Hauses an der Industriestraße. Eine neu gebildete Arbeitsgruppe soll sich mit diesbezüglichen Möglichkeiten beschäftigen.

Das Foto zeigt die Jubilare zusammen mit den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes.

 

 Neujahrsempfang 2011 des Freundeskreises Emsland e.V.

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Meppens stellvertretender Bürgermeister Gerd Gels: "Sie leiten Enormes…

 

Ohne die Selbsthilfegruppen ist in unserer Gesellschaft heute vieles nicht möglich. Sie sind eine starke Solidargemeinschaft. Diese Tatsache wurde beim Neujahrsempfang des Freundeskreises Emsland im Kreishaus Meppen in den Grußworten deutlich gemacht.

Geschäftsführer Alfred Hinrichs konnte zahlreiche Vertreter aus Politik, Kirchen und sozialen Einrichtungen wie Diakonie und Caritas begrüßen. Er richtete auch die Grüße des erkrankten Vorsitzenden Hanfried Steffens aus. Sein Dank galt dem Landkreis Emsland, der die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte, dem Organisatorenteam sowie allen, die die Arbeit des Freundeskreises unterstützt haben.

„Sie leisten Enormes“ würdigte zunächst Meppens stellvertretender Bürgermeister Gerd Gels die Arbeit des Freundeskreises Emsland.

Dieser leiste einen Dienst der Nächstenliebe und setze sich intensiv mit den Menschen und ihren Probleme auseinander.

Es sei beruhigend zu wissen, dass es im Emsland Organisationen und Selbsthilfegruppen wie den Freundeskreis gebe, auf deren Unterstützung man zurückgreifen könne, wenn es darum gehe, Sorgen und Nöte mit anderen zu teilen. betonte Martin Gerenkamp, Dezernent beim Landkreis Emsland. Es sei ein Markenzeichen für hohe soziale Sicherheit, wenn man wisse, dass man mit Problemen nicht alleine stehe. Die Selbsthilfegruppen seien eine starke Solidargemeinschaft, die der Landkreis auch weiterhin unterstützen werde.

Auf die guten Beziehungen zwischen der Kontakt- und Beratungsstelle (KoBS) und dem Freundeskreis verwies Ingrid Dülm. Der Freundeskreis habe sich immer wieder den Veränderungen in der Gesellschaft gestellt und seine Arbeit danach ausgerichtet. „Wir sind froh, dass es euch gibt.“ 

„Wir sind Kollegen“ meinte Anne Coßmann-Wübbels vom Diakonischen Werk. Beide Stellen hätten das Ziel, Menschen dabei zu begleiten, ein suchtfreies Leben zu führen. Die Art der Abhängigkeit sei heute sehr vielfältig. Coßmann-Wübbels sprach sich für einen Ausbau der Selbsthilfegruppen aus.

Auf die immer größer werdende Abhängigkeit von jungen Menschen vor allem durch Alkohol ging MdL Karin Stief-Kreihe ein. Das „Einstiegsalter“ werde immer niedriger. Hier sei es wichtig, dass sich Betroffene engagierten und ihre Erfahrungen weiter gäben. Von Alkoholproblemen betroffen seien aber auch zunehmend ältere Menschen. Diese Tatsache dürfe nicht bagatellisiert werden. Die Ursachen dafür seien vielfältig.   

Über seine Erfahrungen mit jungen Abhängigen informierte Werner Rickermann. Seiner Ansicht nach bringen hier Einzelgespräche mehr als Gruppenarbeit. Auch Diakon Anton Reinert verwies auf die Alkoholproblematik gerade bei jungen Menschen.

 

Das Foto zeigt die Gäste zusammen mit den Vorstandsmitgliedern des Freundeskreises Josef Knuck (l.) und Alfred Hinrichs (r.): Auf dem Foto fehlt Gerd Gels

Foto und Bericht Heinz-Gerd Stahl 

 

 

Landestreffen der Freundeskreise am 21.August 2010 in Meppen


„Wesentliche Säule unseres Gesundheitssystems“

Auf dem „Kossehof“ in Meppen fand das diesjährige Landestreffen der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe statt. Ausrichter war der Freundeskreis Emsland e.V.

 

Neben den rund 160 Teilnehmern hieß Regionalvetreter Josef Knuck auch zahlreiche Gäste willkommen.

Die Veranstaltung begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, dem Pastor Krüger von der Gustav Adolf Gemeinde sowie Diakon Anton Reinert von der Propsteigemeinde vorstanden. In seiner Predigt machte Diakon Reinert deutlich, wenn man sich unter den Schutz Gottes stelle, gehe es darum, in der Welt etwas zu ändern. Dies gelte auch für den Suchtbereich. Wichtig sei, etwas ganz fest verändern zu wollen Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von Michael Potthast. Die Kollekte am Ende des Gottesdienstes ist für die Flutopfer in Pakistan bestimmt. 

 

 

 

Auf die Veränderungen seit Gründung des Landesverbandes vor 30 Jahren und der Gründung des Freundeskreises Emsland vor 35 Jahren verwies die Landesvorsitzende Elisabeth Steger. Gleich geblieben seien aber „die Beständigkeit, mit der wir unsere Freundeskreise und Gruppen besuchen können.“ Hier gebe es Menschen, die Verständnis zeigten für andere, die gerade schwere Zeiten durchmachten und ihnen Hilfestellung gäben.

Die Freundeskreise hätten sich seit ihrer Gründung immer fortentwickelt hob der Geschäftsführer des Freundeskreis Emsland, Alfred Hinrich, der auch die Grüße des erkrankten Vorsitzenden Hanfried Steffens übermittelte. hervor. Bedenklich sei jedoch, dass häufig junge Leute fehlten. „Es fehlt eine Generation an Nachwuchs.“ Wenn heute durch Qualitätsmanagement versucht werde, die Leistungen zu verbessern sei dies durchaus sinnvoll, Dies müsse aber in erster Linie unter dem Aspekt dem Klienten die bestmögliche Hilfeleistung zu ermöglichen geschehen, mahnte Hinrichs an. „Der Mensch ist Mittelpunkt sozialarbeiterischen Tätigkeit“ Dies müsse sowohl für professionelle Hilfseinrichtung wie auch für die Selbsthilfegruppen immer im Blickpunkt stehen.

Für 35jährige Abstinenz bedankten sich Josef Knuck und Alfred Hinrich bei Werner Rickermann von der Praxis für Alkoholgefährdete, Twist und überreichten ihm eine Urkunde sowie Blumen.

Auf die verschiedenen Wege in die Sucht und aus der Sucht verwies Dr. Markus Weiß vom St. Vinzenz Hospital Haselünne. Auch gebe es nicht den Alkoholkranken sondern viele Menschen mit Alkoholproblemen.

Die Grüße und Glückwünsche der Stadt Meppen übermittelte Karin Stief-Kreihe. Sie ging auf den steigenden Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen ein, der trotz verstärkter Prävention und Öffentlichkeitsarbeit immer mehr zunehme. Ein gesamtgesellschaftliches Problem seien außerdem die verschieden Formen der Sucht. So sei die Arbeit der Selbsthilfegruppen weiterhin dringend notwendig

Als „wesentliche Säule in unserem Gesundheitssystem“ unseres Gesundheitssystems bezeichnete Henni Krabbe, Sozialdezernentin des Landkreis Emsland, die Selbsthilfegruppen. Das große Netz der Selbsthilfegruppen im Emsland im Bereich der Suchtkrankenhilfe sei einerseits erfreulich, es zeige aber auch, dass die Suchtproblematik allgegenwärtig sei.

Dank sprach auch der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes im ev. – luth. Kirchenkreis,

Rüdiger Laack den Freundeskreisen aus. Hier werde den Menschen Hilfe zur Freiheit angeboten. Dies sei praktizierte Nächstenliebe. Respekt und Anerkennung zollte auch Werner Henseleit von der AOK dem Freundeskreis. „Sie alle sind Experten ihrer Erkrankung“.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen nutzten viele Teilnehmer aus den verschiedenen Freundeskreisen die Möglichkeit, einander kennen zu lernen aber auch um Erfahrungen in der praktischen Arbeit mit Betroffenen und deren Angehörigen auszutauschen.

Der Nachmittag gehörte dem Chorgesang. Zunächst präsentierte sich der Männergesangverein „Rheingold“ Haselünne unter der Leitung von  Ludwig Kronabel mit Volksliedern und nach der gemeinsamen Kaffetafel der Gospelchor Moving Spirit“ unter der Leitung von Maren Pante mit modernen Arrangements. Beide Chöre erhielten viel Beifall für ihre gekonnten Darbietungen.

 

Foto und Bericht Heinz-Gerd Stahl 

Mitgliederversammlung 2010 des Freundeskreises Emsland e. V.

„Es fehlt die Nachfolgegeneration.“

Der relativ hohe Altersdurchschnitt in den einzelnen Gruppen war eines der Themen, mit denen sich der Freundeskreis Emsland in der Suchtkrankenhilfe e. V. auf seiner Mitgliederversammlung in der Schützenhalle Vormeppen beschäftigte.

„Es fehlt die Nachfolgegeneration“ machte Geschäftsführer Alfred Hinrichs deutlich. Dem Problem begegnen will der Freundeskreis Emsland mit verstärkter Öffentlichkeitsarbeit aber auch mit Informationsveranstaltungen in Schulen und Vereinen. Auch die einzelnen Gruppen sollen nach neuen Möglichkeiten suchen, wie man neue Wege gehen und neue Ideen entwickeln kann. Hilfreich könne dabei sein, verstärkt Informationen über die Gruppenarbeit ins Internet zu stellen. Diese finden nach Aussage des Geschäftsführers großen Anklang.

Das gerade junge Menschen immer häufiger Alkohol- oder andere Drogenprobleme haben machte ein kurzer Dokumentarfilm über die Arbeit in einem Kinderkrankenhaus in Hannover deutlich. Dort wurden an einem Abend bis 23 Uhr allein fünf Minderjährige im Alter von 12 bis 15 Jahren mit Alkoholvergiftungen eingeliefert. Die bei ihnen gemessenen Alkoholpegel lagen zwischen 1,2 und 2,2 Promille. Nach Aussage eines dort tätigen Suchttherapeuten wurden manche Minderjährige schon mehrfach wegen Alkoholvergiftung oder auch andere Drogenprobleme eingeliefert. Immer mehr jüngere Menschen nähmen Alkohol zu sich.

Nachdem der Freundeskreis Emsland mehrere Jahre einen Mitgliederrückgang hinnehmen musste, stieg die Mitgliederzahl im vergangen Jahr leicht an. Ein herzliches Dankeschön richtete Hinrichs an diejenigen Mitglieder, die ständig, auch an den Wochenenden ihre Freizeit opfern, um sich für alkoholkranke Menschen und deren Angehörigen einzusetzen und ihnen Wege in eine zufriedene Abstinenz zu zeigen. Die Arbeit werde auch in Zukunft nicht einfacher und die Mitglieder immer wieder herausfordern. „Dazu brauchen wir Mut und Kraft“ machte der Geschäftsführer deutlich.

Als gut wurde die Zusammenarbeit mit der Kontakt- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen (KoBS) sowie mit dem Landesverband bezeichnet. Das Landestreffen 2010 findet am 21. August auf dem Kossehof in Meppen statt.  Außerdem kann der Freundeskreis Emsland in diesem Jahr auf sein 35jähriges Bestehen zurückblicken.

Auch in diesem Jahr wurden wieder zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Abstinenz geehrt. Seit 35 Jahren lebt der Ehrenvorsitzende Heinz Schwering abstinent. Georg Tranel entsagt dem Alkohol seit 30, Josef Knuck und Johannes Radomski tun dies seit 25 Jahren. Die weiteren Jubilare sind Ida Eilers und Hubert Schröder (jeweils 20 Jahre), Bernhard Linnemann (15 Jahre), Hanjo Kretschmer und Franz Josef Kersten (jeweils 10 Jahre)sowie Uschi Els und Hans Haneklaus (jeweils 5 Jahre).Vorsitzender Hanfried Steffens gratuliert ihnen zu ihrer langjährigen Abstinenz und überreichte ihnen Blumen.

Keine Einwände gab es gegen den von Josef Knuck vorgetragenen Kassenbericht. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde dem gesamten Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Große Einmütigkeit gab es auch bei den Wahlen zu Teilen des Vorstandes. Alle Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Meppener Gruppe bildet den Festausschuss.

Vorsitzender Hanfried Steffens dankte zum Schluss der Veranstaltung allen, die den Freundeskreis Emsland im vergangenen Jahr unterstützt haben.

Das Foto zeigt die Jubilare zusammen mit den Vorstandsmitgliedern.

Foto und Bericht Heinz-Gerd Stahl 

Familienausflug 2009

Der Familienausflug führte die Mitglieder der Freundeskreisgruppen diesmal nach Ostfriesland.

Mit dem Bus ging es vom Emsland aus nach Ditzum. Ein verträumtes Fischerdorf an der Ems. Unter der sachkundigen Führung des Ehrenmitgliedes des Landesverbandes Jonny Duin wurde der Ort besichtig und anschließend ordentlich -wie es sich in Ditzum gehört-, Fisch gegessen.

Mit dem Fahrgastschiff „Hafenmusik„ ging die Reise über die Ems und die Leda weiter bis nach Leer. An Bord wurden die Mitglieder mit Kaffee und Kuchen und allerlei „Döntjes“ von dem Kapitän versorgt. In Leer konnten die zahlreichen Schiffe im Hafen die anlässlich des Hafenfestes angereist waren noch bewundert werden.Danach ging es wieder mit dem Bus ins Emsland zurück.

Alle waren sich einig, dass bei dem herrlichen Wetter es eine gelungene Veranstaltung war. Der Dank gilt der Lingener und Twister Gruppe, die für die Organisation verantwortlich waren.

Mitgliederversammlung März 2009

Freundeskreis Emsland will neue Wege gehen

Über Erweiterung des Programms nachdenken.

Neue Wege gehen will der Freundeskreis Emsland in der Suchtkrankenhilfe. Das wurde auf der Mitgliederversammlung im Schützenhaus Vormeppen deutlich Da es viele Menschen gibt, die mehrfach abhängig sind, wird über eine Erweiterung des Angebots nachgedacht. Ziel ist es, auch jüngere Menschen für die Selbsthilfegruppen zu gewinnen.

Mit dem Beschreiten neuer Wege fing der Freundeskreis bereits auf der Mitgliederversammlung an. Unter dem Motto „Stehe unterm Wasserfall und bin trocken“ präsentierte der Buchautor Arnim Schubring Suchtprävention einmal anders. Den Weg in eine Sucht verglich er unter anderem mit einem Flusslauf. Zunächst schwimme man in einem kleinen Bach, der sich aber schnell zu einem reißenden Strom entwickle, aus dem es aus eigener Kraft keine Rettung mehr gebe. In solchen Situationen bedürfe es Hilfe anderer Menschen, bedürfe es der Hilfe von Selbsthilfegruppen. Alkohol als Mittel zu einem glücklicheren Leben erweise sich als Trugschluss und kehre ins Gegenteil um. Auf dem Weg zu einem abstinenten Leben zu sein, bedeute oft, auch manchmal gegen den Strom zu schwimmen. Um so größer sei dann aber die Zufriedenheit, wenn man das Ziel erreicht habe. „Meine zufriedene Trockenheit stimmt mich täglich froh, doch ich weiß, es war nicht immer so.“

 

 

Die Notwendigkeit neue Wege zu gehen sah auch Geschäftsführer Alfred Hinrichs. In den Gruppen fehlten zumeist junge Leute. Sicherlich sei es nicht einfach, diesen Personenkreis zu animieren, aber es sei ein Versuch wert. Als eine Möglichkeit nannte Hinrichs die Ausweitung des Angebotes zum Beispiel Medikamenten- und Spielsucht. Somit könne man auch der Tatsache, dass viele Menschen heute mehrfachabhängig sind, Rechnung tragen. Der Geschäftsführer machte deutlich, dass auch zwischen den einzelnen Gruppen ein größerer Meinungs- und Erfahrungsaustausch notwendig sei, „Wir müssen über den Tellerrand schauen.“ Durch den Ausbau der Internetseiten soll auch die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert werden.

Als erfreulich wurde die Gründung einer weiteren Lingener Gruppe gesehen. Der Mitgliederstand stieg auf 159 Personen. Neben der Arbeit in den Gruppen nahmen Abordnungen an verschiedenen überregionalen Veranstaltungen teil. Das Regionalleitertreffen fand im letzten Jahr in Meppen statt. Im nächsten Jahr kann der Freundeskreis Emsland auf sein 30jähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Grund findet die Tagung des Landesverbandes im Kossehof in Meppen statt.

Für seine 25jährige Abstinenz wurde Günter Radtke geehrt. Auf eine 10jährige Abstinenz kann Georg Behnen zurückblicken und seit 5 Jahren entsagen Betina Otten und Heinz-Hubert Schröder dem Alkohol. Vorsitzender Hanfried Steffens gratulierte den Jubilaren zu ihrer zufriedenen Abstinenz.

Heinz-Gerd Stahl

 Arbeit im Einsatz am Nächsten

 Neujahrsempfang des Freundeskreises Emsland e.V. vom 16. Januar 2008

Zu einem Neujahrsempfang hatte der Freundeskreis Emsland für Suchtkrankenhilfe e.V. in das Jugend- und Kulturgästehaus in Meppen eingeladen. Vorsitzender Hanfried Steffens konnte dazu neben den Mitgliedern auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen, des Landkreises Emsland der Stadt Meppen, der politischen Parteien sowie der Beratungsstellen begrüßen.

Steffens nutzte die Gelegenheit zu einem Dank an alle, „ die uns im zurückliegenden Jahr tatkräftig unterstützt haben.“ Der Freundeskreis beginne das neue Jahr mit dem, womit er im alten Jahr aufgehört habe, mit der Hilfe für suchtkranke Menschen. Durch Aufklärung wolle man weiterhin auf den Missbrauch von Suchtmitteln und die daraus resultierenden Gefahren hinweisen.

 

Das Foto links zeigt die Gäste zusammen mit Vorstandsmitgliedern des Freundeskreis-Emsland e.V.

Geschäftsführer Alfred Hinrichs stellte die von Hans-Jürgen Mattfeld neu gestaltete Internetseite des Freundeskreises vor. Damit sollten die Kommunikationsmöglichkeiten der heutigen Zeit noch besser genutzt werden. Nach Aussage von Hinrichs erhofft sich der Freundeskreis Emsland auf diesem Weg noch mehr Menschen ansprechen zu können.

Dank für die geleistete Arbeit sprachen die Gäste dem Freundeskreis aus. Dieser habe auch im vergangenen Jahr einen außerordentlich wertvollen Dienst für das Gemeinwesen geleistet und sich dabei von christlichen Werten leiten lassen, betonte Sozialdezernentin Hanni Krabbe vom Landkreis Emsland. Die eigentliche Arbeit bestehe im Einsatz am Nächsten. Für Betroffene und deren Angehörige seien Perspektiven für ein lebenswertes Leben ohne Alkohol aufgezeigt worden. Der Landreis Emsland könne sich glücklich schätzen, dass insbesondere im sozialen Bereich zahlreiche Selbsthilfeorganisationen organisiert seien. Der Arbeit mit suchtkranken Menschen messe der Landkreis Emsland insgesamt eine besondere Bedeutung bei. Dazu gehöre auch die hauptamtlich organisierte Beratungs- und Betreuungsarbeit.

Das ehrenamtliche Engagement des Freundeskreises Emsland hob auch Meppens stellvertretende Bürgermeisterin Annelene Ewers hervor. Eine Definition des Wortes Glück könne für die Mitglieder des Freundeskreise heißen: Glück, wieder ein Jahr geschafft zu haben, ohne rückfällig zu werden, Glück, dabei auch neue Freunde gewonnen zu haben. Dieses Glück wünschte sich dem Freundeskreis auch für die Zukunft.

Als beispielhaft auch für andere Lebensbereiche bezeichnete Diakon Anton Reinert von der Propsteigemeinde Meppen die Strategie des Freundeskreises. „Dankeschön für eure Arbeit.“ Die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen den hauptamtlichen Beratungsstellen und den Selbsthilfegruppen hob Jens Keffel von der Beratungsstelle hervor. Die Zahl der suchtgefährdeten Menschen sei sehr groß. Dies gelte nicht nur im den Bereichen Drogen und Alkohol sondern auch im medialen Bereich.

Heinz-Gerd Stahl

Erweiterte Vorstandssitzung des Landesverbandes der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Niedersachsen e.V

In dem Jugend- und Kulturgästehaus in Meppen fand eine erweiterte Vorstandssitzung des Landesverbandes der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Niedersachsen e.V. statt. Josef Knuck Regionalbegleiter der hiesigen Region und Alfred Hinrichs, Geschäftsführer des Freundeskreises Emsland e.V. hießen die Anwesenden willkommen.

Der Landesverband ist aufgrund des großen Bezirks –gleich Niedersachsen- in acht Regionen aufgeteilt. Die Regionalbegleiter treffen sich das zweite Mal, da dieses Treffen des Erfahrungsaustausches und der Koordinierung der Zusammenarbeit dienen.

Auf der Tagesordnung  standen unter anderem die Vorbereitung der Delegiertenversammlung 2009 in Neuenkirchen. Dort soll unter anderem eine Satzungsänderung beschlossen werden, die die Zahl der Vorstandsmitglieder regelt. Ferner galt es, die Seminare des Landesverbandes und deren Finanzierung zu beraten. „Uns geht es finanziell sehr schlecht“ machte der Landesvorsitzende Hermann Mütz deutlich. Die Gründe dafür seien vielfältig. Unter anderem gebe es weniger Geld von den Krankenkassen. Außerdem müsse ein großer Teil des Haushalts vorfinanziert werden. Hermann Mütz rief dazu auf, sparsam zu haushalten.

Ein breites Feld der Diskussion nahm die Abwicklung der Seminare mit der ev. Ländlichen Erwachsenbildung und der  Gestaltung der Seminare im Zusammenhang mit dem Deutschen Rentenversicherungsträger ein.

Hier wird soll zukünftig ein noch größeres Angebot geben .

Wenn es nach dem Willen des Landesvorstandes geht, soll die Zahl der Vorstandsmitglieder von bisher fünf auf dann 3 reduziert werden.  Wenn die geplanten Satzungsänderungen von der Delegiertenversammlung  beschlossen werden sollten, wird es nach Aussage von Hermann Mütz im Landesvorstand zwangsläufig personelle Veränderungen geben. Dem Landesvorstand sollen danach nur der 1. Vorsitzende und zwei gleichberechtigte stellvertretenden Vorsitzenden angehören.

Nach eingehender Diskussion sprachen sich die Mitglieder des erweiterten Vorstandes dafür aus, der Delegiertenversammlung vorzuschlagen, eine entsprechende Satzungsänderung zu beschließen. Hinsichtlich der personellen Besetzung konnten entsprechende Kandidaten gefunden werden, die jetzt in den Regionen vorgestellt werden. Die endgültige Nominierung und Wahl erfolgt dann anlässlich der Delegiertenversammlung. Eine erforderliche personelle Veränderung hatte der Vorstand bereits für die Geschäftsstelle beschlossen.

Zu eng gefasst ist nach Ansicht des erweiterten Vorstandes der Begriff „Frauenbeauftragte“. Nach eingehender Diskussion, bei der verschiedenen Vorschläge gemacht wurden, einigte man sich darauf, der Delegiertenversammlung die Formulierung Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte zur Abstimmung vorzuschlagen und die Satzung entsprechend zu  ändern. Der Landesverband will damit deutlich machen, dass die Frauenarbeit in der Suchtkrankenhilfe zu spezifisch ist und dementsprechend auch Beachtung finden muss.

Die umfangreiche Tagesordnung konnte so abgearbeitet werden, dass es den Teilnehmern möglich war, abends noch die Meppener Innenstadt aufzusuchen. Freitag  war den Teilnehmern mit einer Stadtführung und Rundfahrt die Entwicklung Meppens dargestellt worden. Somit waren alle Teilnehmer mit dem Verlauf der Tagung  sehr zufrieden und werden Meppen gerne wieder einen Besuch abstatten.

Heinz-Gerd Stahl

8. Bundeskongress der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe

Vielfalt der Lebenswelten braucht Vielfalt der Freundeskreise

Das Leben ist bunt und täglich begegnen wir vielen sehr unterschiedlichen Menschen – auch in den Freundeskreis-Gruppen. Die Menschen kommen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Schichten. Sie sind arm oder reich, sind mehr oder weniger gebildet, traditionsbewusst und konservativ oder flexibel und Neuem gegenüber aufgeschlossen.

Warum ist es möglich, dass Menschen mit ein und derselben Erfahrung – hier  die Suchtkrankheit – sich zwar zunächst verstehen, aber langfristig keinen Zugang zueinander finden?

Deshalb griff der 8. Bundeskongress der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe, der dieses mal im Stahlpalast in Brandenburg an der Havel statt fand, das Thema „Vielfalt der Lebenswelten braucht Vielfalt der Freundeskreise“ auf.

Was kann die Sucht-Selbsthilfe tun, um der Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Lebenswelten gerecht zu werden? Erreichen wir mit unserer Mitgliederstruktur und unseren Angeboten bestimmte Menschen (oder auch Milieus) überhaupt noch?

Zu der Kernfrage, "was kann die Sucht-Selbsthilfe tun, um der Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Lebenswelten gerecht zu werden", referierte der Sozialwissenschaftler Dr. Hermann-Josef Beckers.

Viele Sozialwissenschaftler befassen sich seit Jahren mit einer Analyse der Lebenswelten in unserer Gesellschaft. Daraus ist das Modell der Sinus-Milieus in Deutschland entstanden. Es zeigt einzelne Felder, in denen Menschen gruppiert sind, die sich in ihrer Lebensauffassung und Lebensweise ähneln. Außerdem gehen grundlegende Wertorientierungen – zum Beispiel zu Moral, Treue, Verlässlichkeit, Ehrlichkeit – in das Milieu ein, wie auch Einstellungen und Haltungen zu Familie, Arbeit, Freizeit, Geld, Konsum.

Genutzt werden Sinus-Milieu-Studien besonders im Marketingbereich aber die Ergebnisse können auch für die Analyse der Haltungen, Werte und Einstellungen in den Freundeskreisen angewendet werden.

In 10 Arbeitsgruppen zum Thema „braucht Vielfalt der Lebenswelten Vielfalt der Freundeskreise?" Und wie funktioniert Sucht-Selbsthilfe trotz unterschiedlicher Lebenswelten?" vermittelte der Bundeskongress viele neue Erkenntnisse. Die Teilnehmer/innen wurden in die Lage versetzt, sich mit der eigenen Lebenswelt auseinanderzusetzen.

Welche meiner Einstellungen, Vorlieben und Haltungen führen dazu, dass ich mich einem ganz bestimmten Milieu zuordnen kann? Und, was kennzeichnet das Milieu, aus dem andere Gruppenbesucher kommen?

Auch der Freundeskreis-Emsland, der mit einem Bus anreiste, beteiligte sich wieder mit einer starken Delegation am Bundeskongress.

Zum Rahmenprogramm gehörte neben der Möglichkeit zur einer geführten Stadtbesichtigung unter dem Motto „Lebenswelten in Brandenburg a. d. Havel" auch ein Konzert der Gruppe „Licht" mit Rockmusik für Kopf und Bauch. Ihre Texte, alle auf Deutsch und aus eigener Feder, vermitteln christliche Inhalte ohne dabei die notwendige Bodenständigkeit zu verlieren. Die fünf Jungs sind eine Band zum Anfassen, die auch gerne Auskunft über ihre Beweggründe Musik zu machen geben.

Die Gruppe „Licht" Rockmusik für Kopf und Bauch

 

„Mitgliederversammlung 2008“

Gründung einer neuen Gruppe macht Mut

Die Gründung der neuen Gruppe in Dalum mache Mut für die weitere Arbeit. Darauf verwies Hanfried Steffens zu Beginn der Mitgliederversammlung des Freundeskreises Emsland e.V.  in der Schützenhalle Vormeppen. Der Vorsitzende äußerte die Hoffnung, „sie werden sich bei uns wohlfühlen.“

Von einem schweren Stand, den der Freundeskreis momentan habe, sprach Geschäftsführer Alfred Hinrichs. Er bedauerte, dass vor allem jüngere Leute fehlten. Notwendig sei daher, neue Anläufe zu wagen und dabei neue Ideen zu entwickeln. Das erfordere nicht nur Kraft und Überzeugung, sondern auch die Bereitschaft, bisherige Veranstaltungsformen auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls zu ändern. Der Freundeskreis Emsland habe dies bereits getan. Statt der bisherigen Weihnachtsfeiern wurde in diesem Jahr erstmals zu einem Neujahrsempfang eingeladen. Die Resonanz habe gezeigt, dass dies eine richtige Entscheidung gewesen sei. Gut angenommen wurden nach Aussage des Geschäftsführers, die von den einzelnen Gruppen angebotenen Veranstaltungen wie Familienwochenende oder Gruppenseminare. Der Geschäftsführer dankte in diesem Zusammenhang der Dohrener Gruppe, die im vergangenen Jahr den Festausschuss bildete.

Hinrichs rief die einzelnen Gruppen dazu auf, die Internetseiten stärker zu nutzen. Dies geschieht seiner Ansicht nach noch zu wenig. Dabei sei diese Einrichtung zukunftsorientiert. Als sehr gut wurde die Zusammenarbeit mit der Kontakt- und Beratungsstelle (KoBS) bezeichnet. Als schwierig bezeichnete der Geschäftsführer die Präsentation auf öffentlichen Veranstaltungen. Ein Grund dafür könnte sein, dass das Thema Sucht für viele Menschen zu brisant sei, um dort Selbsthilfegruppen anzusprechen. Wichtig ist es nach Aussage von Hinrichs jedoch, „immer wieder zu zeigen, dass es uns gibt.“

Eingestellt wurde die Führerscheingruppe. Zwar habe die Gruppe unter der Leitung von Flemming Sörensen gute Arbeit geleistet, die aber von der Medizinisch-Psychologischen Untersuchungsstelle (MPU) nicht anerkannt und akzeptiert worden sei.

Als sehr wichtig bezeichnete Hinrichs die Arbeit in den Gruppen. Er räumte ein, dass es auch hier schwierig sei, gerade junge Menschen zur Mitarbeit zu animieren. Wichtig sei es aber, immer am Ball zu bleiben. Wo es möglich sei, solle das Hilfsangebot auch erweitert werden. Hinrichs bot dazu den Gruppen die Unterstützung des Vorstandes an. Genutzt werden sollten auch die LEB-Seminare.

Geehrt wurde Manfred Dubrall, der seit 25 Jahren dem Alkohol entsagt. Er ist außerdem seit vielen Jahren als ehrenamtlicher Suchtkrankenhelfer in der JVA tätig. Vorsitzender Hanfried Steffens gratulierte dem Jubilar und dankte ihm für sein Engagement.

Seit 10 Jahren dem Alkohol entsagt hat Ernst Hesseling und auf eine 5jährige „Trockenheit“ können Valeri Holz und Jürgen Bergmann zurückblicken.

Keine Einwände gab es gegen den von Josef Knuck vorgetragenen Kassenbericht. Die Entlastung des gesamten Vorstandes erfolgte ohne Gegenstimmen.

Das Regionalleitertreffen soll in diesem Jahr in Meppen stattfinden. Das teilte Josef Knuck mit. Gleiches gelte für das Seminar des Landesverbandes im Frühjahr 2009.Von dem vom Bundesverband geplanten Beitragserhöhung sind nach Aussage des Regionalleiters zunächst wohl nur die Landesverbände betroffen.  An dem Bundeskongress  am 6.6. in Brandenburg wird auch eine starke Delegation aus der Region teilnehmen.

Heinz-Gerd Stahl

„Ihre Arbeit tut unserer Gesellschaft gut“

Neujahrsempfang des Freundeskreises Emsland e.V.

Erstmals hatte der Freundeskreis Emsland e.V. zu einem Neujahrsempfang in das Gemeindezentrum der Gustav-Adolf-Kirchengemeinde in Meppen eingeladen. Vorsitzender Hanfried Steffens konnte dazu neben Hausherr Pastor Krüger Vertreterinnen und Vertreter des Landkreises Emsland, der Stadt Meppen, des Kirchenkreises Emsland/Grafschaft Bentheim, der Diakonie und der politischen Parteien sowie den Ehrenvorsitzenden Heinz Schwering begrüßen.

Mit dem Neujahrsempfang habe man auch der veränderten Mitgliederstruktur Rechnung getragen betonte der Vorsitzende. Er nutzte die Gelegenheit zu einem Dank an den Landkreis Emsland, der Stadt Meppen, dem ev.-luth. Kirchenkreis Emsland/Grafschaft Bentheim, der Diakonie sowie allen weiteren Einrichtungen, die den Freundeskreis bisher unterstützt haben..

Auf die veränderte Mitgliederstruktur ging auch Geschäftsführer Alfred Hinrichs ein. Die Kinder, Hauptaugenmerk der bisher durchgeführten Weihnachtsfeiern, seien aus dem Alter heraus, dass sie noch an einer solchen Veranstaltung teilnehmen möchten. Außerdem seien gerade in der Vorweihnachtszeit die Terminkalender sehr gefüllt. Darüber hinaus biete auch ein Neujahrsempfang gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.

Vorstandsmitglieder mit Gästen des Empfangs

Die Grüße des Landkreises Emsland übermittelte Ursula Mersmann. Die Arbeit des Freundeskreises in der Suchtkrankenhilfe bezeichnete sie als sehr wichtig. Das gelte insgesamt für alle Selbsthilfegruppen.  “Wenn wir sie nicht hätten, wäre vieles schwerer.“ „Ihre Arbeit tut unserer Gesellschaft sehr gut“, würdigte Meppens stellvertretende Bürgermeisterin Annele Evers das Engagement des Freundeskreises in der Suchtkrankenhilfe. Georg Tranel überbrachte die Grüße der Landtagsabgeordneten Karin Stief-Kreihe. Die Wichtigkeit, Kontakt zur Selbsthilfe zu haben betonte Jens Keffel und übermittelte die Grüße der Diakonie und des Kirchenkreises. „Es ist toll, was sie leisten“ würdigte er die Arbeit des Freundeskreises Emsland. Er äußerte, wie alle Gäste die Hoffnung, dass diese Arbeit in Zukunft so erfolgreich fortgesetzt werde.

Heinz-Gerd Stahl

"Der Freundeskreis wächst weiter!"

Neue Gruppe in Dalum etabliert

Seit September 2007 ist die Angebotspalette des Freundeskreises Emsland um die Dalumer Gruppe erweitert. Renate und Hans-Günter Wöhl begleiten diese neue Gruppe. Sie treffen sich jeden Dienstag ab 19.30 Uhr im Martin-Luther-Haus der Paulus Kirchengemeinde in Dalum.

Während des Gemeindefestes war die Selbsthilfegruppe für Suchtkranke (Alkohol) bereits mit einem Informationsstand vertreten und hat sich dabei der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Vorstand des Freundeskreises Emsland wünschte einen guten Start und viel Erfolg in der ehrenamtlichen Arbeit. Renate und Hans Günter Wöhl sind unter der Telefonnummer. 05937-98888 zu erreichen.

H. Steffens, H.G. u. R. Wöhl, J. Knuck u. A. Hinrichs v.l.

„Zugang zu den Betroffenen finden

Bericht zur Mitgliederversammlung 2007 des Freundeskreis Emsland e.V. 

Die wachsende Brutalität und Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft, häufig ausgelöst durch übermäßigen Alkoholkonsum nahm der Vorsitzende des Freundeskreis Emsland e.V. Hanfried Steffens auf der Mitgliederversammlung im Gemeindehaus der Gustav-Adolf-Kirche zum Anlass, zu gemeinsamen Anstrengungen aufzurufen, nach möglichen Lösungen zu suchen.

Der Freundeskreis Emsland werde seine Bemühungen noch verstärken, Zugang zu den Betroffenen und hier besonders zu jungen Betroffenen zu finden.

Den fehlenden Zugang vor allem zu jungen Betroffenen beklagte auch Geschäftsführer Alfred Hinrichs. Um dies abzustellen gelte es, stärker als je zuvor, neue Ideen zu entwickeln und immer präsent zu sein. Gefragt sei dabei von den Mitgliedern Kraft und Überzeugung sowie ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement. Notwendig sei ferner, die Art der Arbeit in den Gruppen zu überdenken und den neuen Situationen anzupassen. Angebote müssten verstärkt nach außen getragen werden. In diesem Zusammenhang verwies Hinrichs auf die Präsenz von drei Mitgliedern des Freundeskreise in der NDR-Sendung „Plattenkiste“ wo man die Möglichkeit erhalten habe, Arbeit und Ziele vorzustellen.

Immer wichtiger wird nach Aussage des Geschäftsführers auch die Präsenz im Internet. Er rief die Gruppen auf, Bilder und Texte von Aktivitäten ins Netz zu stellen. Die Zusammenarbeit mit dem Landesverband soll sich nicht auf den Besuch von Seminaren beschränken. Der Freundeskreis Emsland will den Landesverband verstärkt darauf hinweisen, wenn man vor Ort Handlungsbedarf sieht.

Jubilare von 2007 und Mitglieder des Vorstandes

Anfang 2006 hat die Harener Gruppe nach Aussage von Hinrichs dem Haus der sozialen Dienste angeboten, die Angebotspalette des Hauses zu ergänzen und dafür, zusammen mit dem Kreuzbund, ein Konzept zu erarbeiten. Nachdem dies positiv aufgenommen worden sei, habe man dann später aus der Presse erfahren, das der Kreuzbund in der Einrichtung seine Dienste anbiete. „Wir sind weder angesprochen noch informiert worden“ äußerte der Geschäftsführer sein Befremden über ein derartiges Handeln des Hauses der sozialen Dienste. Mehrere diesbezügliche Rückfragen seien ergebnislos geblieben und zum Schluss nicht mehr beantwortet worden. Für den Freundeskreis stelle sich die Frage, ob die Einrichtung die Hilfe für suchtkranke Menschen von der Konfessionszugehörigkeit abhängig mache. Wenn dies der Fall sei, solle man das dem Freundeskreis offen sagen, fand Hinrichs deutliche Worte.

Die Zahl der Mitglieder stieg leicht auf 160. Viele von ihnen entsagen schon über Jahre und Jahrzehnte hinaus dem Alkohol. Vorsitzender Hanfried Steffens ehrte für 30jährige Abstinenz Reinhard Stüvel. Heidemarie und Friedhelm Brosowski sowie Irmgard Lager entsagen dem Alkohol seit 20 Jahren. Auf 15jährige Abstinenz können Heinz Jesgarzewski, Wilhelm Ficker und Helmut Meyer zurückblicken und Paul Wehlage sowie Annette Markus sind seit 10 Jahren alkoholfrei.

Nach dem Verlesen des Kassenberichtes durch Josef Knuck und dem Bericht der Kassenprüfer wurde dem gesamten Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Bei den Wahlen zu Teilen des Vorstandes wurde Kassenwart Josef Knuck in seinem Amt bestätigt. Zur 2. Kassenwartin wählte die Versammlung Bärbel Neuß. Den Festausschuss bildet in diesem Jahr die Gruppe Dohren.

Regionalleiter Josef Knuck informierte über verschiedene, vom Landesverband angebotenen Seminare und erklärte sich bereit, auch die einzelnen Gruppen zu besuchen.

 Heinz-Gerd Stahl

Nur Mitglied zu sein reicht nicht“

Bericht zur Mitgliederversammlung des Freundeskreis Emsland e.V. vom 17. März 2006

„Es ist schon eine beachtliche Leistung, dass sich eine Selbsthilfeeinrichtung so lange hält“, verwies Geschäftsführer Alfred Hinrichs auf der Mitgliederversammlung des Freundeskreises Emsland e.V. im Gemeindesaal der Gustav-Adolf Kirche Meppen auf die über 30jährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Suchtkrankenhilfe.

In dieser Zeit habe sich viel entwickelt und sei viel bewegt worden. Doch leider, so merkte der Geschäftsführer auch kritisch an, habe es hier und da auch eine gewisse Vereinsmüdigkeit gegeben. So seien einige Ziele nicht erreicht worden. Gewisse „Ermüdungserscheinungen“ seien auch bei gemeinsamen Veranstaltungen festzustellen gewesen. Wegen mangelnder Beteiligung mussten zwei Karnevalsveranstaltungen ausfallen. Dabei sollten solche Veranstaltungen eigentlich eine Signalwirkung haben um zu zeigen, das man auch ohne Alkohol feiern kann. Dagegen seien die Veranstaltungen der verschiedenen Gruppen besser frequentiert worden. Hinrichs rief die Mitglieder auf, sich in Zukunft stärker zu engagieren und neue Ideen einzubringen „Nur Mitglied zu sein reicht nicht.“ Vielmehr müsse versucht werden, neuen Antrieb zu bekommen. Verstärkt müssten jüngere Menschen angesprochen werden, da auch diese Altersgruppen nicht vor Suchtgefahren gefeit seien.

Der Geschäftsführer rief dazu auf, Überlegungen anzustellen, die Arbeit auf weitere Suchtgefahren auszuweiten. Die Zusammenarbeit mit der Diakonie soll verbessert und die Angebotspalette erweitert werden. Dies wurde bei einem Gespräch vereinbart.  Während der Therapie erhält der Freundeskreis die Möglichkeit, sich vorzustellen. Gleichzeitig wird eine Erstberatung unter Beteiligung des Freundeskreises entwickelt, um den Betroffenen das gesamte Angebot vorzustellen. Mit eingebunden werden soll die Selbsthilfegruppe künftig auch in die ambulante Therapie.

In der anschließenden Diskussion wurden einige Wege aufgezeigt, um die Arbeit weiter zu intensivieren. Verstärkt werden soll die Öffentlichkeitsarbeit. Beitragen soll dabei auch die Aktualisierung der Internetseite. Verstärkt sollen in den Gruppen Kontakte geknüpft werden und die Gruppenarbeit flexibler gestaltet werden. Insgesamt, so die Einstellung der Anwesenden, müsse man positiv in die Zukunft schauen, damit der Freundeskreis Emsland auch noch in weiteren 30 Jahren Bestand habe.

 

Das Foto unten zeigt die Geehrten mit Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands

Das der Freundeskreis Emsland in den vergangenen 30 Jahren sehr gute Arbeit geleistet hat, machten die Ehrungen deutlich. Für ihre 30jährige Mitgliedschaft und damit als Gründungsmitglieder erhielten der Ehrenvorsitzende Heinz Schwering sowie Karin Plesse ein Präsent. Seit 25 Jahren entsagt Heinz Schüring dem Alkohol und seit 20 Jahren gelingt dies Hans-Jürgen Assen, Günter Kierstein sowie Heinz Wolters. Für 10 Jahre Abstinenz wurden Johannes Bloem und für 5jährige Abstinenz Willi Markus und Helga Borchert geehrt. Vorsitzender Hanfried Steffens überreichte den Jubilaren Blumen und Urkunden.

Keine Einwände gab es gegen den Bericht von Kassenwart Josef Knuck. Dem gesamten Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt.

Die Wahlen zu Teilen des Vorstandes brachten folgendes Ergebnis: !: Vors: Hanfried Steffens, 2. Vors. Heinz Schüring, 3. Vors. Hans-Jürgen Assen, Geschäftsführer Alfred Hinrichs, stell. Geschäftsführerin Karin Plesse, stellv. Kassiererin Bärbel Neuß. Den Festausschuss bildet die Meppener Gruppe.

Regionalvertreter Josef Knuck rief dazu auf, verstärkt an den Seminaren für Gruppenleiter teilzunehmen.

Heinz-Gerd Stahl 

"Neue Wege der Harener Freundeskreisgruppe"

Neue Wege eingeschlagen hat die Freundeskreisgruppe Haren. So wurden unter der Leitung von Magdalene Kiepe verschiedene Gerichte mit Vorspeise, Hauptgericht und Dessert zubereitet, natürlich alles ohne Alkohol. Dadurch sollte deutlich gemacht werden, dass ein Leben ohne Alkohol genau so lebenswert ist, wenn nicht sogar in gewissen Situationen lebenswerter als vielfach angenommen wird.

Am Freitag, 11. November 2005 um 19 Uhr soll in Haren eine neue Freundeskreisgruppe eingerichtet werden. Ziel in der Gruppenarbeit soll es sein, nicht nur die Abhängigkeit sondern auch die dadurch resultierenden Gefährdungen zu beleuchten. Treffpunkt für diese Gruppe soll jeweils Freitag im Martin-Luther-Haus der evangelischen Kirche  in Haren sein. Interessierte sind immer herzlich willkommen. Nähere Auskunft erteilen auch Alfred Hinrichs, Tel. 05932/3790 und Heinz Cordes, Tel. 05939/546.

Foto: Die "Harener" beim  Zubereiten der Leckereien

01.10.05

Heinz-Gerd Stahl

"30 Jahre Suchtkrankenhilfe des Freundeskreis Emsland e.V."

Im Jahre 2005 konnte der Freundeskreis Emsland e.V. auf nunmehr 30 Jahre ehrenamtliche Suchtkrankenhilfe zurückschauen.

 

 

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Schützenhalle Vormeppen begann das Frühlingsfest aus Anlass des 30jährigen Bestehens des Freundeskreises Emsland e.V. Vorsitzender Hanfried Steffens begrüßte dazu besonders Pastor Krüger und Propst Blank. „Sie machen ganz vielen Menschen Mut“ würdigte Pastor Krüger in seiner Predigt die Arbeit des Freundeskreises. Wer hier anklopfe, dem werde aufgetan.

Das Foto liks zeigt Pastor Krüger und Propst Blank beim ökumenischen Gottesdienst.

 

 

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen  folgte eine Besichtigung der Herrenmühle. Mit einer Kaffeetafel klang dann das Fest aus.

 

Nach etlichen Umzügen haben wir unser Domizil in der Industriestraße 1 a, 49716 Meppen, gefunden. Zahlreiche Menschen haben in dieser Zeit durch uns Hilfe erfahren und einen neuen Lebensinhalt gefunden. Neben Einzel- und Gruppengesprächen finden zahlreiche andere Veranstaltungen statt. Dazu zählen Familienwochenenden, Gemeinschaftsfeiern wie Weihnachts- und Karnevalsfeiern und Ausflüge, die zur Wiedereingliederung in ein suchtfreies Leben dienen.

Aber auch Gottesdienste, Seminare und Informationsveranstaltungen – nicht nur zum Thema Sucht- gehören zur Angebotspalette. Wer sich uns zuwendet, wird sehr schnell merken, dass alles in einer familiären Atmosphäre eingebettet ist.

 

 

Unser Motto lautet: „Miteinander – Füreinander“ und das stärkt unsere Gemeinschaft.

Alle Kontakte mit uns finden streng vertraulich statt. Wenn daher Interesse besteht, können über die ausgelegten Karten und Plakate die Telefonnummern der Ansprechpartner gefunden werden. Wir wissen, dass der erste Schritt der schwierigste ist, möchten aber Mut dazu machen, sich vertrauensvoll an uns zu wenden.

Von links oben: Ausflug, Karnevalsfeier, Seminar, Weihnachtsfeier, Infostand

„Ich will so nicht weitermachen"

Informationsabend der Frauenverbände der Stadt Haren über Suchtmittel

Das Thema „Sucht - was ist das? stand im Mittelpunk einer Veranstaltung der Frauenverbände der Stadt Haren.

Die Frauenbeauftragte Annegret Schepers begrüßte die Sprecherin der Frauengruppe Haren, Freundeskreis Emsland e.V. Meppen, Gertrud Wolters, und den Referenten des Abends Alfred Hinrichs, Geschäftsführer Freundeskreis Emsland.

Gertrud Wolters erklärte, dass der Name „Freundeskreis" eine Gruppe als Gemeinschaft kennzeichne. „Wir vom Freundeskreis-Emsland sind bereit, die Hand zu reichen und mit unseren Erfahrungen zu helfen, den ersten Schritt zu tun", betonte sie. Suchtkranke und Angehörige fänden in der Selbsthilfegruppe Partner, die die Sorgen und Nöte in diesen Lebenssituationen selbst erlebt hätten.

Alfred Hinrichs gab einen Überblick über Suchtmittel. „Suchtmittel sind alle Substanzen (Alkohol, Tabak, Nikotin, Schlaf- und Beruhigungsmittel, Schmerzmittel, Kokain, Ecstasy, Heroin, Cannabis, die in den natürlichen Ablauf des Körpers eingreifen und Stimmungen, Gefühle und Wahrnehmungen beeinflussen", erläuterte er. Sie könnten aus pflanzlichen oder chemischen Grundstoffen Gewonnen werden. Die Herstellung, der Besitz, Gebrauch und Vertrieb mancher Stoffe seien verboten. über 100 Mittel seien im Betäubungsmittelgesetz aufgelistet (verbotene Drogen).

Legale und illegale Suchtmittel könnten zu Missbrauch, Abhängigkeit und Gesundheitsschäden fuhren. „Entscheidend sind hierfür die psychische und physische Ausstattung und Verfassung des Konsumenten, die Wirkungsintensität des jeweiligen Suchtmittels auf den menschlichen Körper und die Einnahmemenge und -art eines Stoffes", lautete seine Warnung. Bei einigen .Suchtmitteln sei die psychische Abhängigkeit, die sich nach einem starken Verlangen nach der Einnahme des Suchtmittels äußere, von entscheidender Bedeutung ihr die Aufrechterhaltung der Sucht.

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Einen Arbeitsbogen zum Thema „Sucht - was ist das?" ergänzten Alfred Hinrichs, Annegret Schepers (stehend) und Gertrud Wolters

Ausführlich ging er auf die Alkoholabhängigkeit ein. Alkoholsucht entwickle sich meist schleichend. Der Beginn einer Abhängigkeit könne sich zeigen, wenn man sich ohne Alkohol unwohl fühle. Wie bei jedem Suchtmittel mussten die Mengen zunehmend erhöht werden, bis sich die gewünschten Gefühle einstellten. „Probleme werden kaum oder nicht mehr gelöst, sondern mit Alkohol heruntergespült", betonte Hinrichs. Der Verlust des Arbeitsplatzes, die Co-Abhängigkeit der Angehörigen, die Vernachlässigung der Ernährung und des äußeren Erscheinungsbildes seien oft Stufen des sozialen, Abstiegs.

Erst die Einsicht „Ich bin süchtig. Ich will so nicht weitermachen, Ich brauche Hilfe" sei der erste Schritt aus der Abhängigkeit. Und diese Hilfe könne der Freundeskreis bieten.

„Soll das dein Leben sein?"

Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit des Freundeskreises Emsland e.V. stellt Plakat vor

Zum Nachdenken gerade in der Fastenzeit anregen soll ein Plakat, das die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit des Freundeskreises Emsland e.V. entworfen hat und jetzt vorstellte.

Das Motto: „Soll das dein Leben sein?“ soll Betroffene und Angehörige dazu ermutigen, im Falle einer Suchterkrankung Hilfe anzunehmen.

Aus Erfahrung wissen die Mitglieder der Selbsthilfeeinrichtung, dass der erste Schritt der schwierigste ist. Mit Unterstätzung  ist der Weg in ein suchtfreies Leben jedoch leichter zu bewerkstelligen. Mit den Plakaten, die ebenso wie die Flyer und Visitenkarten an Arztpraxen, Schulen und öffentlichen Einrichtungen verteilt und ausgelegt werden sollen, will der Freundeskreis dazu animieren, diese Unterstützung, die anonym erfolgt, auch anzunehmen.

Heinz-Gerd Stahl  

Mitglieder des Arbeitskreises und des Vorstandes

"Freundeskreis Emsland will neue Wege gehen"

Mitgliederversammlung mit zahlreichen Ehrungen

Jubilare mit Vors. Hanfried Steffens (l.) und
Geschäftsführer Alfred Hinrichs

„Ein gutes Fundament ist und bleibt die Ausbildung unserer freiwilligen Suchtkrankenhelfer und Gruppenleiter“ machte Vorsitzender Hanfried Steffens deutlich und forderte dazu auf, darauf die Arbeit in den Gruppen weiter aufzubauen. Das Miteinander und Füreinander müsse weiter ausgeprägt sein.

Auf das 30jährige Bestehen, das der Freundeskreis in diesem Jahr feiern kann, verwies Geschäftsführer Alfred Hinrichs. Auch Dank der Hilfe des Freundeskreises sei es vielen Menschen gelungen, ein abstinentes Leben ohne Alkohol zu führen. Leider, so Hinrichs, habe sich aber teilweise das Verhältnis zum Freundeskreis geändert. Die Identifizierung mit dem verein sei früher ausgeprägter gewesen. Auch würden Angebote an Vereine, Verbände, Schulen und sonstigen Einrichtungen Informationsabende durchzuführen, spärlicher angenommen. Dabei habe sich gezeigt, dass die durchgeführten Veranstaltungen durchaus ihr Ziel erreicht hätten. Als dringend notwendig erachtete der Geschäftsführer eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Beratungsstellen.
Vorgestellt wurde im letzten Jahr ein neu entwickeltes  Plakat. Hier wird dazu aufgefordert, sich dem Freundeskreis anzuvertrauen und sich helfen zu lassen. „Mit uns hast Du eine Chance.“ Bei der Verteilung sei festgestellt worden, dass das Entgegennehmen dort weil einfacher sei, wo persönliche Kontakte bestünden. Der Geschäftsführer forderte die Mitglieder dazu auf zu zeigen, dass man nicht nur in guten Zeiten zusammengehöre.

Das die Arbeit in der Suchtkrankenhilfe schwieriger geworden ist, zeigte die anschließende Diskussion. Dies gilt unter anderem auch für die Gewinnung neuer Mitglieder. Die Gründe dafür sind vielfältig. Eine Arbeitsgruppe soll jetzt Vorschläge erarbeiten, wie es möglich ist, neue Wege in der Arbeit im Bereich Suchtkrankenhilfe zu beschreiten, dabei neue Mitglieder zu gewinnen, aber auch, die Arbeit in den Gruppen wieder mehr zu aktivieren und neu zu gestalten. Unterstützung dabei bot auch Josef Knuck als Regionalvertreter an. Vorsitzender Steffens rief zum Abschluss der Diskussion dazu auf, nach vorne zu schauen,
Den Festausschuss bilden in diesem Jahr die Gruppen Twist und Lingen. Als Kassenprüferinnen wurden Annemarie Radomski und Frieda Bolk bestimmt. Ihre Stellvertreterinnen sind Erika Schwering und Ida Eilers.

Heinz-Gerd Stahl   

Einen großen Raum nahm auch die Ehrung langjährig abstinent lebender Mitglieder ein. Seit 30 Jahren entsagt der Mitbegründer und heutige Ehrenvorsitzender Heinz Schwering dem Alkohol und seit 25 Jahren tut dies Georg Tranel. Abstinent leben seit 20 Jahren Johannes Radomski, Josef Knuck, Franz Wessels und Heinz Cordes , seit 15 Jahren Ida Eilers und Hubert Schröder, seit 10 Jahren Josef Fühnen, Bernhard Linnemann und Hady Sieloff und seit 5 Jahren Georg Behner, Andreas Bellgrau, Franz-Josef Kersten sowie Hanjo Kretschmer. Vorsitzender Hanfried Steffens und Geschäftsführer Alfred Hinrichs gratulierten den Jubilaren und überreichten ihnen Urkunden und Blumen und wünschten ihnen noch viele abstinente Jahre. Dank sprachen sie auch den Partnerinnen und Partner aus.
Neue Wege gehen will der Freundeskreis Emsland in seiner Arbeit im Bereich der Suchtkrankenhilfe. Dies gilt sowohl für die Arbeit in den Gruppen wie auch für die Öffentlichkeitsarbeit.

"Jahresabschlusstreffen 2004 mit Weihnachtsfeier"

„Dank für Einsatz für unsere Gesellschaft.“

Großes Lob für sein ehrenamtliches Engagement erhielt der Freundeskreis Emsland e.V.  für Suchtkrankenhilfe, der zu seiner traditionellen Jahresabschlussfeier in die Kantine der WTD 91 eingeladen hatte. Vorsitzender Hanfried Steffens begrüßte neben den Mitgliedern und deren Familien besonders den stellvertretenden Leiter der WTD, Dr. Hennl,  Meppens stellvertretende  Bürgermeisterin Annelene Evers, Kreisrätin Dr. Christine Hawighorst, Superintendent Günter Schwarz, MdL Karin Stief-Kreihe, den Ehrenvorsitzenden des Bundesverbandes der Freundeskreise, Carl-Heinz Hack, den Vors. Des Landesverbandes Hermann Mütz, Vertreterinnen und Vertreter des Kirchenkreises, der Diakonie und der Beratungsstellen sowie die langjährigen Weggefährten Helmut Ehlers und Hermann Proske. Musikalisch gestaltet wurde die Veranstaltung von einem Flötenensemble der Musikschule des Emslandes.

Sich in der Adventszeit Zeit zu nehmen für Ruhe und Besinnlichkeit, dazu forderte der Geschäftsführer  des Freundeskreises, Alfred Hinrichs die Anwesenden auf. Zur Rückbesinnung gerade in der Vorweihnachtszeit riet „Hausherr“ Dr. Hennl. Wenn man an die schönen Dinge des Lebens heranwolle, bedürfe es einer Vorbereitung machte Superintendent Schwarz anhand einer Geschichte aus seiner Schulzeit deutlich. So solle die Adventszeit als Vorbereitung für das bevorstehende Weihnachtsfest genutzt werden. Dazu gehöre auch, sich Zeit zu nehmen für Besinnliches und nicht nur auf Äußerlichkeiten zu achten. Weihnachten mache sich Gott durch seinen Sohn Jesus Christus zu den Menschen auf.

Der Landkreis Emsland sei stolz auf seine Selbsthilfegruppe betonte Kreisrätin Dr. Hawighorst. Jeder könne schnell in eine Situation kommen, wo er die Hilfe einer Selbsthilfegruppe in Anspruch nehmen müsse. Trotz der vielfältigen Aufgaben die anstünden, z.B. Hartz IV, dürfe der Sozialbereich nicht vergessen werden. Dr. Hawighorst nutzte die Gelegenheit zu einem Dank für das ehrenamtliche Engagement.  Auf den Jahresabschlussveranstaltungen des Freundeskreises sei immer ein Funke von vorweihnachtlicher Freude zu spüren, meinte Meppens stellvertretende Bürgermeisterin Annelene Evers. Sie dankte dem Freundeskreis für sein ehrenamtliches Engagement und dem „Einsatz für unsere Gesellschaft“.  Die gute Zusammenarbeit des Freundeskreises mit der Kontakt- und Beratungsstelle (KoBS) hob Gisela Siemer-Gebbeken hervor. Ein Kraftpol sei die soziale und menschliche Wärme, „die unser Leben lebenswert macht.“ Diese Wärme wünschte Siemer-Gebbeken allen Anwesenden privat wie auch in der Selbsthilfegruppe. Besinnliches trug auch in diesem Jahr wieder der Ehrenvorsitzende des Bundesverbandes der Freundeskreise, Carl-Heinz Hack vor. Leider, so Hack, sei die Weihnachtszeit für viele Menschen zu einem weltlichen Ereignis geworden. Mit einer Weihnachtsgeschichte verband auch Hermann Mütz die Grüße des Landesverbandes Niedersachsen.

Für die Kinder hatte dann das Warten ein Ende. Sie erhielten Besuch vom Nikolaus und trugen ihm Gedichte und Lieder vor oder überreichten ihm zuvor gemalte Bilder.

 

 

 

"Familienausflug zum Universum Science Center in Bremen"

Ein Stück der umfangreichen Selbsthilfearbeit!

Der Freundeskreis Emsland e. V. führt regelmäßig Veranstaltungen durch, die der Wiedereingliederung in einen normalen Lebensrhythmus durch die Gruppe ermöglichen.

Dazu gehört auch der jährliche Familienausflug.
In diesem Jahr wurde dieser durch die Harener Gruppe organisiert und führte die Mitglieder des Freundeskreises mit dem Bus zum Universum Science Center in Bremen.

Das Angebot war für alle Teilnehmer des Ausflugs sehr informativ und abwechslungsreich und lies keinerlei Langeweile aufkommen.

Der Nachmittag mit strahlendem Sonnenschein am "Zwischenahner Meer" wurde mit Kaffee und Kuchen für Gespräche und Gedankenaustausch untereinander genutzt.

Der Tag endetet schließlich nach einem ausgiebigen Spaziergang am Wasser mit der Heimfahrt.

Die Fahrzeit bot noch Gelegenheit ausgiebig über das erlebte zu diskutieren.

Auch dieser Ausflug wird genau wie die der letzten Jahre bei allen in guter Erinnerung bleiben.

"Immer Aktiv!"

Die Harener Gruppe des Freundeskreis Emsland

Das Angebot der Harener Gruppe bietet viele Möglichkeiten, eine zufriedene Abstinenz zu erreichen.

Neben den wöchentlichen Gruppenstunden und Einzelgesprächen bietet die Gruppe Seminare, Familienwochenenden, gemeinsames Essen und Grillen sowie Weihnachtsfeier und Beteiligung am Gottesdienst an.

Wer sich einer solchen Gruppe anschließt, ist unter Freunden. Schnell werden gemeinsame Ziele aufgenommen, damit ein Leben ohne Alkohol gelingen kann.

Diese Hilfe durch Selbsthilfe ist die Garantie, besser im Leben zurecht zu finden.

 

Unser Motto lautet:
„Miteinander – Füreinander“

 

"Unser Haus"

  

   Das Freundeskreis Haus in der Industriestraße 1a, 49716 Meppen

 

Immer Fleißig...

die Vorstandsteilnehmer