Die „vergessenen„ Kinder aus Suchtfamilien

Alkoholsucht ist eine Familienkrankheit. Die Kinder von suchtkranken Eltern sind besonders betroffen, denn sie sind das schwächste Glied im Familienbild. Sie leiden  unter Schuldgefühlen, sind einsam und müssen viel zu früh Verantwortung übernehmen. Außerdem sind sie gefährdet, später eine eigene Suchtproblematik zu entwickeln. Sie sind anfällig für psychische Krankheiten und leiden unter Ängsten und Depressionen. Ein Problem ist auch, dass sie versuchen das Suchtproblem der Eltern zu lösen, ohne zu wissen, dass sie scheitern werden.
 
Kinder verheimlichen die Sucht in der Familie. Sie schämen sich und verlieren dadurch oft den Kontakt zu Freunden.

Ihnen sollte dringendst geholfen werden. Jugendämter, Schulen und Kindertagesstätten entwickeln schon spezielle Hilfsangebote. Selbsthilfegruppen sind die ersten Anlaufstellen für Abhängige und Angehörige. Auch Kindern kann geholfen werden, durch Weitervermittlung an Kontaktstellen der Suchtberatung, bei denen Eltern und Kinder Hilfe finden.

Frauengruppe Marlies Schrant Tel. 05961/5514